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Make or Break: Für diese 10 Quarterbacks geht es 2021 um alles

Kann Tua Tagovailoa seine Chance als Starter in Miami nutzen? Wird Drew Lock doch noch der erhoffte Franchise-Quarterback? Und verhindert Daniel Jones, dass die Giants ihr Draft-Kapital 2022 in seinen Nachfolger investieren? Für diese 10 Quarterbacks steht in der kommenden Saison besonders viel auf dem Spiel.

NFL Preview 2021: Für diese 10 Quarterback steht viel auf dem Spiel

Tua Tagovailoa, Miami Dolphins

Manch einem mag es zu harsch erscheinen, dass Tua hier gelistet ist, kam er doch im Vorjahr von einer schweren Verletzung zurück und hatte durch die Corona-Pandemie keine vernünftige Offseason. Doch die Realität in der heutigen NFL ist, dass Quarterbacks nur sehr selten ein drittes Jahr als Starter bekommen, wenn sie sich das in den ersten beiden Jahren nicht zumindest ansatzweise verdient haben; und hier hat Tua nach seiner Rookie-Saison noch Aufholbedarf.

Im Vergleich zu den Rookie-Kollegen Justin Herbert und Joe Burrow fiel er deutlich ab, teamintern war sichtbar, dass Ryan Fitzpatrick unter den gleichen Umständen bessere Leistungen ablieferte. Insbesondere Letzteres lässt sich einigermaßen leicht erklären: Fitzpatrick hat selbstredend viel mehr Erfahrung, und kam in der Folge hinter der wackligen Dolphins-Line auch wesentlich besser mit Druck und mit den engen Passfenstern resultierend aus dem notwendigen schnellen Release zurecht. >>

Daniel Jones, New York Giants

Die Giants sind in gewisser Weise noch eine Stufe weiter als die Dolphins: Daniel Jones geht in seine dritte Saison, und auch New York hat in dieser Offseason kräftig um seinen jungen Quarterback herum investiert: Kenny Golladay und Kadarius Toney sollen dabei helfen, Jason Garretts Offense besser umzusetzen und auch Daniel Jones beim Sprung auf das nächste Level helfen

Doch hat Jones diesen Sprung überhaupt in sich?

In einigen Aspekten zeigte er im zweiten Jahr Fortschritte, auch wenn die Total Stats das nicht unbedingt widerspiegelten. Was bleibt, sind insbesondere die Probleme in der Pocket: Jones‘ Gefühl für den Pass-Rush ist häufig nicht existent, daraus resultieren nach wie vor viel zu viele Fumbles. Er ist auch noch zu inkonstant aus sauberer Pocket. Wo er nach wie glänzt, ist im vertikalen Passspiel.

Das Problem für Jones ist: Während sein Waffenarsenal zwar deutlich verbessert wurde, ist die Offensive Line nach wie vor ein massives Fragezeichen. Die Giants hatten letztes Jahr eine der schwächsten Lines in der NFL, in erster Linie gilt es zu hoffen, dass junge Spieler wie Andrew Thomas und Matt Peart sich weiterentwickeln können. >>

Jared Goff, Detroit Lions

Im Vergleich zu Tua Tagovailoa und Daniel Jones fällt Goff in eine andere Kategorie. Bei ihm geht es nicht darum, sich als junger Quarterback im zweiten oder dritten Jahr in der Liga zu etablieren – vielmehr steht die Frage im Raum: Was kann Goff ohne Sean McVay?

Ob fair oder nicht, diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch Goffs NFL-Karriere. Nach dem desolaten ersten Jahr unter Jeff Fisher revolutionierte McVay die Rams-Offense und hob Goff auf ein komplett anderes Level; doch stets mit dem Zusatz, dass McVays Input selbst noch unmittelbar vor dem Snap wie ein Stützrad für Goff fungierte.

Gleichzeitig war über die letzten Jahre zu beobachten, wie McVay seine Offense immer weiter anpassen musste, da Defenses damit besser zurechtkamen; die Offense verlagerte sich immer mehr auf das Kurzpassspiel und wurde weniger explosiv, während Goffs Limitierungen immer deutlicher wurden. >>

Derek Carr, Las Vegas Raiders

Quarterback-Gerüchte sind für Derek Carr mittlerweile nichts Neues mehr. Vor dem Draft 2019 kursierten hartnäckige Gerüchte, wonach Jon Gruden die Fühler nach Kyler Murray ausgestreckt hat, letztes Jahr gab es Gerüchte um Tom Brady, und in dieser Offseason hielten sich abermals Trade-Gerüchte um Carr, womöglich mit einem Rookie als Alternative. Aaron Rodgers wird schon jetzt als Option für 2022 ins Rennen geworfen.

Diese konstanten Gerüchte mögen Carr nicht ganz gerecht werden, und doch beschreiben sie relativ treffend, in welche Quarterback-Kategorie Carr fällt: Gut genug, dass man ihn nicht einfach aufgibt, aber nicht so gut, dass man nicht konstant ein Upgrade suchen würde.

Mittlerweile muss man in dieser Diskussion dann auch den Vertrag erwähnen: Carr geht 2021 in sein vorletztes Vertragsjahr, die Raiders könnten sich nach der Saison ohne Dead Cap von ihm trennen. Schon in diesem Jahr hätte der Dead Cap bei einer Entlassung oder einem Trade lediglich 2,5 Millionen Dollar betragen. >>

Carson Wentz, Indianapolis Colts

Die Vermutung liegt nahe, dass Wentz ein Zweijahresfenster in Indianapolis bekommt – bei einer Entlassung nach der kommenden Saison würden 15 Millionen Dollar an Dead Cap bleiben, sofern die Entlassung vor dem dritten Tag des Liga-Jahres 2022 erfolgt. Andernfalls würden sogar 27 Millionen Dollar in den Büchern bleiben.

Die Hoffnung in Indianapolis ist zweifellos, dass Wentz unter Frank Reich die 2020er Saison vergessen lässt. Das ist ihm durchaus zuzutrauen, allerdings verlief der Start in das Colts-Kapitel bereits denkbar schlecht. Wentz muss sich einer Operation am Fuß unterziehen und wird den Start der kommenden Saison verpassen, womöglich sogar noch viele Spiele darüber hinaus.

Fällt Wentz nur einige wenige Spiele aus und ist anschließend wieder bei 100 Prozent, erscheint es durchaus im Bereich des Möglichen, dass er unter Reich wieder in die Spur findet. Doch was heißt das überhaupt? Wentz “ findet wieder in die Spur“? Was ist eine realistische Erwartung an Wentz‘ Leistungsniveau? >>

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