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Hammers beenden das Spiel mit einem „Kneel down“

Das Spiel der Runde brachte die Schwaz Hammers an die Mur. Das Team aus der Silberstadt hatte die Woche davor die Hurricanes besiegt und war demnach leicht in der Favoritenrolle.

Beide Teams konnten einen stattlichen Kader an den Start bringen und so war es bei besten Footballwetter angerichtet. Schwaz hatte dann auch gleich den besseren Start. Lukas Hütter, Quarterback der Hammers, brachte sein Team früh in Führung und stellte schon im ersten Drive seine Gefährlichkeit unter Beweis.

Die Rhinos kamen offensiv ebenfalls gut zurecht und konnten gleich im Anschluss den Ausgleich erzielen. QB Manuel Farkas verwandelt nach einigen schönen Pässen selbst mit einem Runplay.  Die Hammers hatten nach dem furiosen Start Lunte gerochen und bewegten den Ball sehr gut. Auch der zweite Drive brachte den Tirolern Punkte. Wieder fand Hütter seinen WR Sandro Seiler zum 7:14 Zwischenstand.

Es dauerte nicht lange da fanden sich die Tiroler wieder in der Endzone. Auch geschuldet dem Umstand, dass man auf Seiten der Rhinos einige schwere Ausfälle auf der Defense hinnehmen mussten. Aber die Rhinos gaben sich nicht auf und verkürzten kurz vor der Pause. Diesmal hatte Farkas seinen WR Thomas Leitgeb gefunden und es stand 14:21. Es waren nur noch 43 Sekunden als sich die Hammers auf die Reise machten und mit auslaufender Uhr konnten sie noch einmal über sieben Punkte freuen. Die Rhinos waren bedient.

Nach der Pause änderte sich das Bild dramatisch. Die Rhinos waren jetzt voll da und es dauerte nur wenige Sekunden bis erneut Thomas Leitgeb in die Endzone spazierte und so auf 21:28 verkürzen konnte. Jetzt war auch die Defense „on Fire“ und setzte den Tirolern massiv zu. Kaum noch Raumgewinn war für die Gäste zu erzwingen und es wirkte so als ob das Spiel kippen könnte. Umso mehr, als QB Manuel Farkas durch einen perfekten Pass auf Michael Leitgeb auf 27:28 verkürzen konnte und nur noch ein Extrapunkt vom Ausgleich entfernt war.

Der wurde aber geblockt und so ging es mit 27:28 ins letzte Viertel. Die Hammer wirkten angezählt und konnten kaum noch was bewegen. Es bedurfte einiger Undiszipliniertheiten und daraus folgenden Strafen gegen die Rhinos um den Hammers aus dieser Phase herauszuhelfen. Die Schwazer schafften es fast das ganze vierte Quarter im Ballbesitz zu bleiben. Einen einzigen Drive sollten die Rhinos noch erhalten, aber man konnte diese Gelegenheit nicht nutzen. Die Hammers fanden nun die nötigen First downs und konnten dann das Spiel mit einem „Kneel down“ beenden.

Quelle: Upper Styrian Rhinos – Presse
Fotos: © Fritz Schwammenschneider

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