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Aaron Rodgers packt aus: „Es ging nie um den Draft-Pick“

In einem Interview bei ESPN hat sich Aaron Rodgers erstmals in dieser Offseason ausführlich zu Wort gemeldet. Der Quarterback der Green Bay Packers, der intern offen mit seinem Abschied kokettieren soll, gab einen seltenen Einblick in seine Gefühlslage – und machte indirekt klar, mit wem er intern auf Kriegsfuß steht.

Die Entscheidung der Packers, im Draft 2020 für Quarterback Jordan Love sogar nach oben zu traden, wurde häufig als der Tropfen interpretiert, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen brachte und die Fronten zwischen Rodgers und dem Front Office verhärtete. Rodgers spielte anschließend seine beste Saison seit Jahren.

„Was meine Situation angeht“, stellte Rodgers jetzt klar, „da ging es nie um den Draft-Pick, es ging nicht darum, dass sie Jordan gepickt haben. Ich liebe Jordan, er ist ein toller Junge, wir hatten jede Menge Spaß in der gemeinsamen Arbeit. Ich liebe den Trainerstab, meine Mitspieler, die Fan Base. Unglaubliche 16 Jahre.“

Dabei ließ Rodgers in seiner Aufzählung das Front Office aus – namentlich General Manager Brian Gutekunst, der ein maßgeblicher Grund für Rodgers‘ Ärger sein soll.

Gutekunst hatte über die letzten Jahre einige Entscheidungen getroffen, die bei Rodgers nicht gut ankamen; dazu gehörte der Schritt, einen Quarterback in der ersten Runde des Drafts auszuwählen ohne Rodgers vorher über die Möglichkeit dieses Plans in Kenntnis zu setzen. Der Zwist soll mittlerweile so weit gehen, dass Rodgers angeblich eine Entlassung des GMs sehen möchte.

Rodgers ging weiter durch die Blume auf diesen Aspekt ein: „Es geht eher um die Philosophie und vielleicht darum, dass vergessen wird, dass es die Menschen sind, die das hier alles am Laufen halten. Es geht um Charakter, es geht um die innere Kultur. Es geht darum, die Dinge auf die richtige Art und Weise zu machen.“

Rodgers: MVP-Titel hat „Sand ins Getriebe geworfen“

Weiter erklärte der amtierende MVP, dass in seinen Augen der Quarterback-Plan der Packers über den Haufen geworfen wurde, weil er das Team mit seiner exzellenten vergangenen Saison überraschte: „Vieles wurde letztes Jahr in Bewegung gesetzt, und die Tatsache, dass ich den MVP-Titel gewonnen habe und gespielt habe, wie ich gespielt habe, hat Sand ins Getriebe dieses Plans geworfen. Das jetzt ist denke ich der Folgeeffekt davon.“

Abermals jedoch betonte er dabei auf den Umgang und die Kommunikation, nicht die Entscheidungen selbst: „Aber es geht um die Menschen, und das ist der wichtigste Punkt. In Green Bay ging es immer um die Menschen, von Curly Lambeau über Vince Lombardi und Bart Starr und all diese unglaublichen Leute, über die 90er Jahre mit Coach Holmgren, Brett Favre, Reggie White, bis zu unserem Run. Es geht um die Menschen.“

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