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Angefressener Arthur Smith nach bitterer Pleite gegen die Saints: Thema verfehlt!

Die Atlanta Falcons haben die Saison 2022 auf eine für sie altbekannte Art und Weise begonnen – trotz ordentlicher Leistung und hoher Führung standen sie am Ende mit leeren Händen da. Head Coach Arthur Smith reagierte darauf angefressen und wenig souverän, schien dabei zudem das Wesentliche zu übersehen.

Wenn ein Team eine seit Jahren – wenn nicht Jahrzehnten – festgeschriebene Identität hat, ist es als neuer Head Coach nicht leicht, diese zu ändern. Öltanker und Bremswege und so. Aber wenn du schon ein Jahr und zwei Offseasons hattest und drei Viertel vom Kader schon aus deinen Guys besteht, und du und dein Coaching Staff vor der Saison große Ankündigungen von einer neuen, taffen Kultur und dem Ende der bisherigen Unzulänglichkeiten gemacht hast, dann ist die zweite Saison auch ein Referendum über deine Fähigkeit als Leader.

Arthur Smith sah in der Kategorie am Sonntag nach der bitteren 26:27-Niederlage der Falcons gegen die Saints nicht gut aus: Auf berechtigte Nachfragen zu seiner – wiederholt – konservativen Vorgehensweise bei späten Führungen reagierte er bissig und angriffig. Er richtete den anwesenden Journalisten aus, dass sie gern weiter Nachrufe wie im Mai schreiben können, und das Team an 45. Stelle (von 32?) platzieren sollen, dass sie aber sicher nicht aufgeben werden. Klapps auf das Podiums-Pult, Abgang, keine weiteren Fragen.

Saints vs. Falcons: Das ganz normale vierte Viertel

Die Nachfrage war berechtigt, da Smith – wie schon in seiner Rookie-Saison mehrmals – im vierten Viertel mit einer Führung die nötige Aggressivität nicht zeigte, die in der heutigen NFL nötig ist, um bestehen zu können. Ein absichtliches Delay of Game (mit folgendem Punt) an der 50 bei 8 Punkten Vorsprung 7:12 Minuten vor dem Ende war da noch vergleichsweise harmlos.

Dasselbe noch einmal an der Saints-42 bei 2 Punkten Vorsprung und nur einem Yard zu gehen bei 54 Sekunden auf der Uhr zu machen, war schon eher haarsträubend. Circa 9 Prozent Win Probability gingen hier drauf, laut Ben Baldwins 4th Down Calculator.

Auch defensiv waren Rufe nach einer zu soften Coverage zu hören am Sonntag. Laut TruMedia war das vierte Viertel aber mit 35,7 Prozent Blitz-Rate aggressiver als die erste Hälfte. Individuelle Fehler wie Casey Heywards Coverage von Jarvis Landry waren hier eher die Ursachen.

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