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Carolina Panthers und der nicht ganz so radikale Umbruch – Mittelmaß durch Inkonsequenz?

Die Carolina Panthers setzen mit Head Coach Matt Rhule auf einen Neuanfang. Personell sind sie dabei auf einem scheinbar gutem Weg, der aber womöglich nicht klar genug gegangen wird. So droht eine lange Phase des Mittelmaßes.

Die Carolina Panthers haben sich aufgemacht, in diesem Jahr einen Neuanfang in die Wege zu leiten. Das beste Zeichen dafür war die Entscheidung für Matt Rhule, einen College-Coach, den man mit einem Siebenjahresvertrag ausgestattet hat, um die nahe und ferne Zukunft zu gestalten.

Die Free Agency allerdings verlief dann doch eher weniger richtungsweisend. Die Panthers tätigten zwar ein paar gute Einkäufe – man denke an Quarterback Teddy Bridgewater, Wide Receiver Robby Anderson oder den Trade für Offensive Tackle Russell Okung -, doch gleichzeitig ließen sie auch wichtige Leistungsträger ziehen.

Der aufstrebende Guard Trai Turner ging für Okung nach Los Angeles zu den Chargers. Zudem setzte man Quarterback Cam Newton letzten Endes vor die Tür, während mit Defensive End Mario Addison (Bills), Defensive End Bruce Irvin (Seahawks), Nummer-1-Cornerback James Bradberry (Giants) sowie den Defensive Tackles Vernon Butler (Bills), Gerald McCoy (Cowboys) und Dontari Poe (mutmaßlich auch Cowboys) gleich sechs mehr oder minder hochwertige Verteidiger ebenfalls nicht mehr im Kader stehen.

Damit nicht genug, denn Superstar-Linebacker Luke Kuechly hat seine Karriere beendet. Hier kann man dem Team kaum einen Vorwurf machen, die Baustellen in der Defense werden jedoch dadurch selbstredend nochmals bedeutend größer.

Während Bridgewater, Anderson und Okung sowie das Festhalten an Safety Tre Boston nahelegen, dass man direkt wieder angreifen will, sprechen die Abgänge und die neu geschaffenen Rahmenbedingungen beginnend mit Rhule eine ganz andere Sprache. Sie suggerieren einen tatsächlichen, tiefgreifenden Neuaufbau. Doch insbesondere die Bridgewater-Verpflichtung ist ein klares Zeichen, dass mindestens ein softer Rebuild das Ziel sein soll.

Um nämlichen einen wirklichen Umbruch anzustreben und Draft- sowie Cap-Ressourcen für die Zukunft anzusammeln, dafür sieht die neue Offense bereits jetzt zu vielversprechend aus.

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