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CEFL Bowl XVI: Unicorns verteidigen den Titel

Unicorns gewinnen CEFL-Finale mit 42:17 gegen die Parma Panthers / Tyler Rutenbeck als bester Spieler geehrt

Die Schwäbisch Hall Unicorns hatten am Samstag im „Finale daheim“ viel Grund zum Feiern. Sie gaben dem CEFL Bowl XVI im OPTIMA Sportpark nicht nur einen würdigen Rahmen, sondern konnten am Ende vor 2.383 Zuschauern auch ihren Europa-Titel erfolgreich verteidigenden. Mit 42:17 behielten sie gegen die Parma Panthers die Oberhand. Halls Receiver Tyler Rutenbeck wurde als MVP des Spiels ausgezeichnet.

Feierlich begann diese für Schwäbisch Hall ganz besondere Veranstaltung im OPTIMA Sportpark, in dem zum ersten Mal ein Endspiel auf Senioren-Ebene ausgetragen wurde. Auf dem von der Unicorns-Fieldcrew herausgeputzten Rasen wurden die Teams mit ihren Nationalhymnen sowie der Europa-Hymne begrüßt und Halls Oberbürgermeister Daniel Bullinger führte den Münzwurf aus.

Parma Panther Spieler Modeste Pooda mit Ball

Diesen gewannen die Gäste aus Parma, die auch in den ersten Spielminuten das überlegene Team waren, da die Unicorns im CEFL Bowl XVI zunächst Startschwierigkeiten hatten. Ihren spieleröffnenden Ballbesitz mussten die Haller nach vier Versuchen per Befreiungskick abgeben und der Punt wurde zudem noch von Parma geblockt. Die Panthers kamen so nur 31 Yards von der Haller Endzone entfernt zu ihrem ersten Ballbesitz und nutzten diese Chance eiskalt: Ein 20-Yards-Pass von Brook Bolles auf Matteo Bonzanni (PAT Matteo Felli) brachte sie mit 7:0 in Führung.

Doch die Gastgeber des CEFL-Endspiels hatten sich schnell gefangen. Nur eine Minute später bediente Reilly Hennessey seinen Receiver Tyler Rutenbeck (Bild unten) mit einem 76-Yards-Pass zum 6:7-Anschluss. Dieser Touchdownpass sollte nicht nur der schönste und längste des gesamten Spiels sein, er war auch das erste Ausrufezeichen, das Rutenbeck an diesem Tag setzen konnte. Sieben weitere Reilly-Pässe konnte er unter Kontrolle bringen und damit einen Raumgewinn von 226 Yards erzielen. Er war damit der herausragende Akteur des Spiels und wurde am Ende auch folgerichtig als bester Spieler des Bowls geehrt.

Trotz eines sehr starken Laufspiels, das die Italiener ihrem Quarterback Brook Bolles sowie ihren Runningbacks Modeste Pooda (Bild oben – mitte mit Ball) und Dauson Dales verdankten, konnten die Unicorns noch zwei schnelle Touchdowns im ersten Spielabschnitt erzielen. Daran hatte neben Rutenbeck auch Moritz Böhringer großen Anteil. Nachdem Tobias Löffler einen Fumble der Gäste für die Haller sicherte, bereitete zunächst ein Hennessey-Pass über 43 Yards auf Böhringer den nachfolgenden 7-Yards-Pass für den zweiten Rutenbeck-Touchdown zum 13:7 (PAT Tim Stadelmayr) vor. Die Haller Defense, die die italienischen Angriff immer besser in den Griff bekam, sorgte für einen schnellen Panthers-Punt und bereits mit dem erste Spielzug des erneuten Ballbesitzes legte Hall nach. Hennessey bediente Böhringer mit einem Kurzpass und der Ex-NFL-Spieler trug den Ball mit einem beeindruckenden Lauf über 63 Yards zum 20:7 (PAT Stadelmayr).

Tyler Rutenbeck – MVP

Kurz nach dem Seitenwechsel zum zweiten Viertel erhöhte dann Tim Stadelmayr per 32-Yard-Fieldgoal auf 23:7. Parma egalisierte dies zwar mit einem 25-Yard-Fieldgoal von Matteo Felli zum 23:10, noch vor der Pause erhöhte aber Joshua Haas mit einem gefangenen 8-Yards-Pass (PAT Stadelmayr) auf 30:10.

Die zweite Hälfte begann wie die erste mit einem Touchdown der Gäste. Dauson Dales sorgte mit einem 3-Yards-Lauf (PAT Felli) für den 30:17-Anschluss, was die Unicorns angesichts ihres 23-Punkte-Vorsprungs aber nicht aus der Ruhe und ihrem Gameplan brachte. Mehr und mehr kontrollierten sie mit vielen Laufspielzügen den Gegner und die Spieluhr. Dabei konnten sie sich auf ihre solide Defense verlassen, die den Panthers bis zum Spielende keine weiteren Punkterfolge mehr zugestand. Ein 1-Yard-Lauf von Hennessey im dritten und ein 8-Yard-Lauf von Maurice Schüle im letzten Viertel sorgten für den verdienten 42:17-Endstand und die damit verbundene Verteidigung des CEFL-Champions-Titels der Unicorns.

Es folgte die Siegerehrung im OPTIMA Sportpark, die von CEFL-Direktor Gabriel Dielacher, dem Sportkreisvorsitzenden Stephen Brauer, dem Präsidenten der TSG Schwäbisch Hall Kurt Hocher, der Unicorns-Vorsitzenden Nina Wengertsmann und dem Panthers-Präsidenten Ugo Bonvicini durchgeführt wurde. Trotz Umbaupause war die Haupttribüne im OPTIMA Sportpark noch voll besetzt, als den Unicorns zum Schluss unter den Klängen des Queen-Klassikers „We are the Champions“ der Pokal von Gabriel Dielacher übergeben wurde.

Zuschauer: 2.383

Viertelergebnisse: 20:7 / 10:3 / 6:7 / 6:0 / Final: 42:17

Die Punkte für Hall erzielten: Tyler Rutenbeck (12), Tim Stadelmayr (6), Moritz Böhringer (6), Joshua Haas (6), Reilly Hennessey (6) und Maurice Schüle (6).

Alle Punkte:

0:7 – Matteo Bonzanni – 20-Yard-Pass von Brook Bolles (PAT Matteo Felli)
6:7 – Tyler Rutenbeck – 76-Yard-Pass von Reilly Hennessey (PAT blocked)
13:7 – Tyler Rutenbeck – 7-Yard-Pass von Reilly Hennessey (PAT Tim Stadelmayr)
20:7 – Moritz Böhringer – 63-Yard-Pass von Reilly Hennessey (PAT Tim Stadelmayr)
23:7 – Tim Stadelmayr – 32-Yard-Fieldgoal
23:10 – Matteo Felli – 25-Yard-Fieldgoal
30:10 – Joshua Haas – 8-Yard-Pass von Reilly Hennessey (PAT Tim Stadelmayr)
30:17 – Dauson Dales – 3-Yard-Lauf (PAT Metteo Felli)
36:17 – Reilly Hennessey – 1-Yard-Lauf (PAT blocked)
42:17 – Maurice Schüle – 8-Yard-Lauf (PAT missed)

Quelle: Schwäbisch Hall Unicorns – Axel Streich
Foto: © Manfred Löffler

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