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Colin Kaepernick verteidigt Proteste gegen Polizeigewalt in Minneapolis nach Tod von George Floyd

Der frühere Quarterback Colin Kaepernick hat die massiven Proteste gegen Polizeigewalt nach dem Tod eines Afroamerikaners in Minneapolis verteidigt. „Wenn Höflichkeit zum Tod führt, ist Revolte die einzige logische Reaktion“, schrieb der 32-Jährige auf Twitter: „Wir haben das Recht, uns zu wehren! Ruhe in Power George Floyd.“

Die in Minneapolis entstanden Aufnahmen eines Polizisten, der auf dem Nacken des dunkelhäutigen US-Bürgers George Floyd (46) kniet, machten schnell die Runde. Floyd verlor bei dem Vorfall zunächst das Bewusstsein – später im Krankenhaus auch sein Leben. Daraufhin hatten Demonstranten ihrer Wut an den vergangenen Tagen Luft gemacht.

„Die Rufe nach Frieden werden niederprasseln, und wenn sie das tun, werden sie auf taube Ohren stoßen, denn ihre Gewalt hat diesen Widerstand hervorgerufen“, fügte Kaepernick hinzu, der seit der Freistellung durch die San Francisco 49ers Anfang 2017 keinen Job mehr in der US-Profifootball-Liga NFL findet.

Kaepernick war zur Symbolfigur der Proteste gegen Polizeigewalt vor allem gegenüber dunkelhäutigen US-Bürgern geworden. Schon 2016 hatte Kaepernick in der NFL gegen Polizeigewalt und Rassismus in Amerikas Alltag demonstriert. Während der Nationalhymne, die vor jedem Spiel ertönt, kniete sich der heute 32-Jährige hin. Damit hatte er für weltweites Aufsehen gesorgt.

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