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Corona zum Trotz: Ravens gegen Steelers mächtig unter Druck

Zum Abschluss von Woche 12 treffen die Pittsburgh Steelers nach zahlreichen Corona-bedingten Verschiebungen auf die Baltimore Ravens (Mittwoch, 21.40 Uhr). Bei beiden Teams fehlen Leistungsträger, doch besonders Baltimore trifft es hart.

Zuvor haben Derrick Henry und die Titans in Woche 12 kurzen Prozess mit den Colts gemacht und die Führung in der AFC South übernommen. Die Patriots und Vikings gewannen beide einen Krimi, während die Broncos ohne Quarterback gegen die Saints chancenlos waren. Patrick Mahomes setzte sich derweil mit den Chiefs gegen Tom Brady und die Bucs durch.

Pitsburgh Steelers (10-0) – Baltimore Ravens (6-4) (Mi., 21.40 Uhr)

Was für ein Chaos rund um das Spiel der Steelers und Ravens. Nach zahlreichen positiven Coronatests in Baltimore – sowohl Spieler als auch Coaches sind betroffen – wurde das Spiel erst von Donnerstag- auf Sonntagabend verlegt, dann auf Montag, auf Dienstag und nun soll es am Mittwoch tatsächlich stattfinden. Die Verlegung soll den Ravens aber nur genug Zeit geben, um sicherzustellen, dass keine infizierten Spieler auflaufen werden. Positiv getestete Spieler werden ausfallen – trotz der zusätzlichen Pause.

Lamar Jackson, Patrick Ricard, Justin Madubuike, Morgan Cox, Jihad Ward, Calais Campbell, Patrick Mekari, Matt Skura, Pernell McPhee und Will Holden stehen allesamt auf der Covid-19-Liste der Ravens. Der Großteil – darunter Jackson, Ricard, Campbell, Ingram und Dobbins – wurde positiv getestet und war nicht „nur“ ein besonders gefährdeter Kontakt. Sie werden das Spiel somit allesamt definitiv verpassen.

Als Starting Quarterback wird für die Ravens somit Robert Griffin III ins Spiel gehen. Auf Running Back könnten jedoch Mark Ingram und J.K. Dobbins rechtzeitig zum Spiel von der Covid-19-Liste aktiviert werden, da sie wohl mittlerweile genügend negative Tests vorzuweisen haben. Bis 18.30 Uhr (MEZ) muss Baltimore den Kader für das Spiel einreichen. Ansonsten wird Gus Edwards im Backfield zur Verfügung stehen, sein Center könnte Undrafted Rookie Trystan Colon-Castillo sein. Defensiv ist Baltimore in der Defensive Line obendrein extrem dünn besetzt. Gar keine guten Voraussetzungen, insbesondere gegen das letzte verbliebene ungeschlagene Team der Liga.

Die Steelers werden mit dementsprechend viel Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Pittsburgh stellt die vielleicht beste Defense der NFL, im ersten Aufeinandertreffen mit den Ravens forcierten sie gegen Jackson zahlreiche Turnover und unter anderem dessen ersten NFL-Pick-Six. Allerdings haben auch die Gastgeber mit Corona-Folgen zu kämpfen, wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß. Unter anderem wurden Stephon Tuitt und James Conner auf die Covid-19-Liste gesetzt, der herausragende Defensive Tackle droht somit ebenfalls das Spiel zu verpassen.

Ein Sieg wäre für die Ravens trotz ihrer misslichen Lage eminent wichtig, schließlich drohen sie im Playoff Picture allmählich den Anschluss zu verlieren. Aktuell liegen sie nur noch auf Rang 8 der AFC und würden somit die Playoffs gänzlich verpassen.

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