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Dallas Cowboys nach dem Playoff-Aus gegen die 49ers: Und plötzlich sitzt der Head Coach auf dem Hot Seat

Die Dallas Cowboys sind nach einem dramatischen Spielende gegen die San Francisco 49ers aus den Playoffs ausgeschieden. Das Team offenbarte bei der Niederlage durchaus bekannte Probleme. Boss Jerry Jones macht seinem Ärger Luft. Nun muss sogar Mike McCarthy um seinen Job bangen.

Es sind Szenen, die in den kommenden Stunden, Tagen, wahrscheinloch sogar Wochen, im US-amerikanischen Fernsehen rauf und runter laufen werden: Dak Prescott, der 14 Sekunden vor dem Spielende gegen die 49ers mit dem Ball in der Hand lossprintet, nach 17 Yards zu Boden geht und verzweifelt versucht, den Ball noch rechtzeitig zu spiken. Dazu der zuständige Referee, der heranrauscht, um den Ball, wie im Regelbuch vorgeschrieben, vor dem Snap freizugeben.

Es sind chaotische Bilder. Am Ende fehlt den Cowboys eine Sekunde. Das Spiel ist vorbei, sie können keinen finalen Wurf mehr in die Endzone feuern.

Das Ende des Playoff-Spiels zwischen den Cowboys und den 49ers lässt somit jede Menge Fragen offen: Warum haben die Gastgeber so kurz vor dem Ende einen Quarterback Draw gespielt? Warum haben sie nicht zweimal in Richtung Endzone geworfen? Warum konnte der Referee den Ball nicht schneller freigeben?

Dallas Cowboys nicht wegen der Referees ausgeschieden

Es sind berechtigte Fragen, die allerdings über andere, größere Probleme im vorherigen Verlauf des Spiels hinwegtäuschen. Dallas ist nicht wegen der Referees oder wegen eines einzelnen Playcalls aus den Playoffs ausgeschieden.

Das Team rund um Quarterback Dak Prescott hat sich in erster Linie selbst geschlagen. Disziplinlosigkeiten und Unkonzentriertheiten zogen sich wie ein roter Faden durch den Auftritt im AT&T Center. 14 Penaltys leisteten sich die Cowboys gegen die 49ers, alleine Edge Defender Randy Gregory war für drei Strafen, darunter ein völlig vermeidbarer Holding-Call kurz vor dem Spielende, verantwortlich. Dallas brachte sich so mehrfach selbst um Punkte. Punkte, die am Ende der Partie entscheidend gewesen wären.

Tatsächlich luden die Niners ihre Kontrahenten im vierten Viertel mehrfach dazu ein, ins Spiel zurückzukommen: Jimmy Garoppolos selbst verschuldete Interception, Kyle Shanahans Punt bei Fourth-and-One von der gegnerischen 49-Yard-Linie drei Minuten vor dem Ende, die Strafe gegen Trent Williams mit nur noch 40 Sekunden auf der Uhr – über mangelnde Gelegenheiten dürfen sich die Cowboys nicht beschweren.

Am Ende steht in Dallas jedoch die elfte Playoff-Teilnahme in Serie, ohne dabei auch nur einen Einzug in ein Conference Championship Game gefeiert haben zu können. Es ist die längste Serie dieser Art in der NFL. Sieben der letzten zehn Playoff-Teilnahmen der Cowboys endeten sogar in „One-and-Dones“ – ohne einen einzigen Sieg also.

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