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Defense? Receiver? Fehlende Qualität? Das sind die Probleme der Green Bay Packers

Die Niederlage der Green Bay Packers gegen die Minnesota Vikings offenbarte so manche Schwachstelle im Team. Die Defense wackelt, offensiv mangelt es an Tiefe. Zählt Green Bay dennoch nach wie vor zu den Favoriten auf den Super Bowl? Vor dem Spiel gegen die San Francisco 49ers (Freitag ab 2.20 Uhr LIVE auf DAZN) werfen wir einen Blick auf die Probleme des Teams.

Das Spiel der Packers gegen die Vikings befand sich bereits auf der Zielgeraden, die Gäste führten mit 14 Zählern und Running Back Dalvin Cook tanzte auf dem Spielfeld, als auf der Leinwand im Lambeau Field ein Video abgespielt wurde. Es war ein Zusammenschnitt von Defensiv-Highlights der Packers, Za’Darius und Preston Smith brachten Quarterbacks zu Fall, Kenny Clark tackelte Running Backs unmittelbar nach der Ballübergabe durch den Quarterback.

Besonders aufmerksamen Beobachtern unter den wenigen Zuschauern in Green Bay dürfte jedoch aufgefallen sein: Alle Spielzüge aus dem Video stammten aus der vergangenen Saison. In der aktuellen Spielzeit haben die Packers defensiv offensichtlich noch nicht genügend Highlights zeigen können. Es war eine Tatsache, die für das laufende Spiel symptomatischer kaum hätte stehen können.

Gegen die Vikings fand Green Bay defensiv lange keinen Zugriff auf die Partie, Dalvin Cook überrannte die Packers praktisch nach Belieben. Der Running Back dominierte von der ersten Minute an und beendete das Spiel schließlich mit 163 Rushing Yards, drei Rushing Touchdowns sowie einem langen Receiving Touchdown nach einem Screen-Pass. Quarterback Kirk Cousins musste im gesamten Spiel gerade mal 15 Pässe werfen.

Es war eine Vorstellung, die bei Packers-Fans Erinnerungen an das NFC Championship Game Anfang des Jahres geweckt haben dürfte. Damals lief Raheem Mostert für 220 Rushing Yards und legte ebenfalls vier Touchdowns auf, Jimmy Garoppolo warf nur acht mal. Kein anderer Spieler konnte in diesem Jahr ein Spiel mit 200 Yards und vier Touchdowns verzeichnen. Einzig die Packers ließen eine solche Statline zu. Und das gleich zweimal.

Zu viele verpasste Tacklings

„Wir hatten zu viele verpasste Tackles. Wir müssen sicherstellen, dass wir immer elf Mann auf dem Weg zum Ball haben“, kritisierte Matt LaFleur im Anschluss an das Spiel seine Defense. „Wir müssen sicherstellen, dass wir bei jedem Play vollen Einsatz zeigen.“

Tatsächlich verpassten die Packers in dem Spiel ganze elf Tackles, auf die gesamte Saison gesehen kommt Green Bay bereits auf 65 verpasste Tackles. Laut Pro Football Focus ist kein Team in diesem Bereich schlechter. „Wir brauchen mehr Leute, die sich von ihren Blocks lösen und zum Ball laufen können“, gab Safety Adrian Amos seinem Coach Recht. „Mehr Leute in der Nähe des Balls machen Tackles deutlich leichter.“

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