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Favoritencheck in der BIG 10: Wer kann Ohio State gefährlich werden?

Mit etwas Verspätung startet nun auch die BIG 10 in die neue College-Saison. Ohio State geht als großer Favorit in die Spielzeit, kann die Konkurrenz in der Division den Buckeyes gefährlich werden. Vor dem Spiel von Minnesota gegen Michigan (Sonntag, ab 1.30 Uhr LIVE AUF DAZN) machen wir den großen Favoritencheck.

Ursprünglich hatte die Big 10 gemeinsam mit der PAC 12 im Sommer zunächst noch alle sportlichen Aktivitäten in den Frühling verschoben. Als jedoch die anderen drei Power 5s ihren Start im Herbst mehr oder weniger erfolgreich durchzogen, wuchs der Druck von Seiten der Schulen und der Medien auf die Conference, welchem sie letztendlich nachgab.

Nun also der verspätete Kickoff in der BIG 10. Die Divisions Ost und West bleiben bestehen, jedes Team spielt gegen alle 6 Division-Gegner und zwei Spiele gegen Teams aus der anderen Division. Es gibt keine Bye Week, am 19. Dezember soll das Championship Game zwischen den beiden Divisions-Siegern stattfinden – genau einen Tag, bevor die Teilnehmer der CFB Playoffs verkündet werden also.

BIG 10 – Der große Favorit: Ohio State

Ohio State ist mal wieder das Team, das es zu schlagen gilt in der Big Ten. Die Buckeyes haben den Conference-Titel zuletzt dreimal in Folge gewonnen. Besonders bemerkenswert an diesem Lauf ist, dass Ohio State in dieser Zeit einen Trainerwechsel – Urban Meyer trat 2019 zurück – scheinbar mühelos verkraftet hat. Angeführt von Heisman-Kandidat Justin Fields ist das Team von Head Coach Ryan Day auf fast allen Positionen top besetzt und voller zukünftiger NFL-Spieler.

Top-Cornerback Shaun Wade wollte eigentlich die Saison aussetzen und sich direkt auf die NFL vorbereiten, hat sich aber nun doch dafür entschieden zu spielen. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter der Running-Back-Position, wo J.K. Dobbins sich in die NFL verabschiedet hat. Oklahoma-Transfer Trey Sermon und Master Teague streiten um den Platz in der Startelf. Beide sind hochtalentiert, jedoch unerfahren.

Dank einer stabilen O-Line dürfte das Rungame, egal wer es anführt, aber keine große Schwäche sein. Auch der Spielplan ist gnädig mit den Buckeyes, man geht Wisconsin und Minnesota erstmal aus dem Weg und das große Duell bei Penn State wird dieses Jahr ohne Zuschauer stattfinden und nicht das berüchtigte White-Out-Game sein.

Ohio States größter Gegner wird die Zeit sein, denn die Buckeyes haben ganz klar die CFB Playoffs im Visier. Wegen des kürzeren Spielplans kann sich Ohio State keine coronabedingte Absage leisten, da keine Zeit für einen Nachholtermin da ist. Sollten Spiele ausfallen (wovon leider auszugehen ist), könnte das Playoff-Komitee den zu kleinen Arbeitsnachweis letztlich als Ausschlusskriterium werten.

BIG 10 – Die Herausforderer: Penn State und Minnesota

Der größte sportliche Konkurrenten wird in der eigenen Ost-Division vermutlich Penn State sein, in der West-Division dürfte sich Minnesota durchsetzen und im Championship Game warten. Penn State hat allerdings schon zwei schwerwiegende Ausfälle zu beklagen. Star-Linebacker Micah Parsons verzichtet auf die Saison und Running Back Journey Brown, für manche ein Geheimfavorit auf die Heisman Trophy, wird die Spielzeit verletzungsbedingt verpassen.

Dank einer starken O-Line wird aber auch bei Penn State das Laufspiel ohne Brown keinen zu großen Rückschritt machen. Quarterback Sean Clifford kann sich im Passspiel auf Tight End Pat Freiermuth verlassen und in die Defense ist geprägt von aggressiven Pass-Rushern und einer erfahrenen Secondary. Ein großer Nachteil für Penn State werden die fehlenden Zuschauer, vor allem beim Topspiel gegen Ohio State gleich am 2. Spieltag, sein. In diesem Spiel könnte sich die Ost Division bereits entscheiden.

Minnesota ist der Top-Favorit in der West-Division. In der vergangenen Saison platzte Minnesota aus dem Nichts ins Titelrennen, vor allem dank einer explosiven Offense. Quarterback Tanner Morgen erhielt zuletzt eine freudige Nachricht, als Top-Wide Receiver Rashod Bateman sich doch dazu entschied, diese Saison mitzuspielen, nachdem er mit Micah Parsons zunächst noch einer der ersten Spieler gewesen war, die sich für einen Opt-Out entschieden hatten.

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