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GFL-Vereine blicken nach vorne

(Frankfurt/Main) Am Sonntag nach dem SharkWater German Bowl XLII fand in Frankfurt am Main traditionell die Versammlung der Bundesligisten im American Football Verband Deutschland (AFVD) statt. Die Vereinsvertreter der SharkWater GFL und der GFL 2 zogen eine positive Bilanz aus der Saison 2021 und warfen in verschiedenen Themenfeldern einen Blick nach vorne. Anfang Dezember treffen sie sich zu einem dreitägigen Workshop.

„Wir können froh und stolz darauf sein, dass wir trotz Corona eine vollständige Saison 2021 spielen konnten“, sagte Carsten Dalkowsik, GFL-Sprecher und Vorsitzender des GFL-Ligaverbundes, bei der Tagung der GFL-Vereine. „Die Pandemie war für alle Vereine eine große Belastung in vielen Bereichen. Aber alle haben sich dieser Herausforderung erfolgreich gestellt!“

Trotz Pandemie hat sich die GFL in der Saison 2021 in wichtigen und zukunftsweisenden Stellen weiterentwickelt. Mit SharkWater konnte erstmals ein Ligasponsor für die GFL 1 gewonnen wer- den. Ebenfalls zum ersten Mal waren in diesem Jahr an jedem Spielwochenende GFL-Begegnungen auf Sport1 im Free-TV zu sehen und alle anderen Partien im Livestream auf einer zentralen Plattform. „Das TV-Projekt hat uns einiges abverlangt und wir durften dabei auch viel für die Zukunft lernen“, so der stellvertretende GFL-Vorsitzende Axel Streich. „In Summe können wir stolz auf dieses Format und die Produktionen in 2021 sein. Darauf können wir im kommenden Jahr aufbauen.“

Grundlage für diese Entwicklungsschritte ist die im Oktober des Vorjahres eingeleitete Strukturver- änderung, zu der neben der Wahl des GFL-Ligavorstands auch die Gründung des GFL-Ligaverbundes im Juni dieses Jahres gehört. Bis Jahresende sollen neben der Erfüllung aller juristischen und formalen Anforderungen für die als Verein gegründete Organisation auch ein Grundsatzvertrag mit dem AFVD abgeschlossen sein. Beim AFVD-Verbandstag im November wollen die Landesver- bände mit einer Grundsatzentscheidung über die Verankerung des GFL-Ligaverbundes in der Verbandssatzung entscheiden.

Auch finanziell gestaltete sich 2021 positiv für die Top-Ligen des deutschen Football-Sports, wie GFL-Finanzvorstand Christoph Wolk zu berichten wusste. „Die GFL ist auf dem Weg zur Eigen- ständigkeit unter dem Dach des AFVD, sie ist formal aber noch nicht dort angekommen“, so Wolk. „Wir mussten uns deshalb in diesem Jahr viel mit der Abgrenzung der Budgets zwischen Liga und Verband beschäftigen, um nicht nur für 2021 sondern auch für die Zukunft die richtige Basis zu legen. Nach aktuellem Stand werden wir das Jahr sehr sicher mit einer schwarzen Null für die Liga abschließen können.“

Eingehend wurden die Rahmenbedingungen für die Saison 2022 und die weiterhin möglichen Ein- flüsse der Corona-Pandemie diskutiert. Mit Blick darauf, aber auch auf die Planungen der Nationalmannschaft und den Ankündigungen verschiedener Vereine, 2022 am vom internationalen Verband IFAF unterstützten, europäischen Spielbetrieb teilnehmen zu wollen, wurde mit großer Mehr- heit beschlossen, den Spielmodus aus der Saison 2021 beizubehalten. Auch im kommenden Jahr wird es somit eine Runde mit zehn Punktspielen pro Verein vor den Playoffs geben. Die Gruppeneinteilung in der SharkWater GFL und der GFL2 sowie die Erstellung des Spielplans 2022 erfolgt voraussichtlich Anfang November, sobald die Lizenzanträge aller Vereine eingegangen und gesichtet worden sind.

Statusberichte aus den vom GFL-Vorstand aufgesetzten Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern Markenentwicklung, Vermarktung und Liga-Standards machten in Frankfurt deutlich, dass die GFL die Erfolge der Saison 2021 nur als erste Schritte in der vor einem Jahr eingeschlagenen Richtung begreift. Diese und weitere Themen sollen vom 3. bis 5. Dezember bei einem Zukunftsworkshop der Liga mit den Vereinsvertretern tiefgehend diskutiert und weiter detailliert werden.

Quelle/Foto: © Assindia Cardinals – Roland Schicho

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