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Herbert-Show! Chargers gewinnen wahnsinnigen Shootout

Los Angeles Chargers (6-4) – Pittsburgh Steelers (5-4-1)
Ergebnis: 41:37 (7:3, 10:7, 10:0, 14:27) BOXSCORE

Die Los Angeles Chargers haben ein spektakuläres Sunday-Night-Game gegen die Pittsburgh Steelers mit 41:37 für sich entschieden. Im letzten Viertel kämpften sich die Steelers nochmal von einem großen Rückstand zurück ins Spiel. Die ersatzgeschwächte Defense der Gäste fand jedoch keine Antwort auf Quarterback Justin Herbert, Austin Ekeler erzielte vier Touchdowns.

Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels fand Ekeler erstmals die gegnerische Endzone: Beim ersten Drive der Gastgeber lief der Running Back den Ball aus sechs Yards Entfernung in die Endzone. Die Chargers waren zuvor über zwölf Plays und 73 Yards das Feld herunter marschiert. Es sollte nur der Auftakt eines herausragenden Auftritts von Herbert (30/41, 382 YDS, 3 TD, INT, 9 ATT, 90 YDS) und Ekeler (11 ATT, 50 YDS, 2 TD, 6 REC, 65 YDS, 2 TD) sein.

Beim zweiten Drive der Heimmannschaft legten die Chargers ganze 98 Yards zurück und erreichten erneut die Endzone. Von der Zehn-Yard-Linie fand Herbert seinen Running Back bei einer Route aus dem Backfield über die Mitte des Feldes, Ekelers zweiter Touchdown erhöhte Los Angeles‘ Führung auf 14:3.

Es folgten ein 30-Yard-Field-Goal von Dustin Hopkins beim dritten Drive sowie ein weiterer Touchdown von Ekeler beim vierten Drive. Diesmal trug der 26-Jährige einen kurzen Pass von Herbert über 17 Yards in die Endzone, kurz darauf traf Hopkins das nächste Field Goal – es war ein Tempo, das die Steelers in der ersten Halbzeit einfach nicht mitgehen konnten.

Ein geblockter Punt von Miles Killebrew, der den Steelers den Ball an der Drei-Yard-Linie bescherte und so einen Touchdown-Run von Najee Harris (12 ATT, 39 YDS, TD, 5 REC, 20 YDS) zum 20:27 ermöglichte, schien das Spiel nochmal spannend zu machen, doch im Gegenzug erzielten Herbert und Ekeler sofort den nächsten Touchdown: Nach einem langen Run des Quarterbacks lief der Running Back den Ball aus fünf Yards in die Endzone. Touchdown Nummer vier, 34:20!

Spiel entwickelt sich zum Krimi

Doch die Chargers wären nicht die Chargers, wenn das Spiel nicht doch nochmal spannend geworden wäre. Ben Roethlisberger (28/44, 273 YDS, 3 TD) warf einen Touchdown auf Eric Ebron (3 REC, 24 YDS, TD), Cameron Heyward fälschte einen Wurf von Herbert an der Line of Scrimmage ab, Cameron Sutton fing den Abpraller aus der Luft. Ein weiterer Touchdown, diesmal von Roethlisberger auf Pat Freiermuth (4 REC, 11 YDS, TD), und plötzlich stand es 34:34.

Es folgte ein Stop bei Fourth-and-Inches von Joe Schobert gegen Austin Ekeler an der gegnerischen 34-Yard-Linie sowie ein erfolgreiches Field Goal von Chris Boswell (3/3 FG, 4/4 XP) und keine vier Minuten vor dem Ende führten plötzlich die Gäste. Bei einem Coverage-Bust auf der Gegenseite fand Herbert allerdings Receiver Mike Williams (5 REC, 97 YDS, TD) mit einem Touchdown-Pass über 53 Yards. Die Steelers bekamen nochmal eine Chance auf einen Touchdown-Drive, die O-Line der Gäste wurde jedoch von Joey Bosa und Co. so dominiert, dass Big Ben ohne echte Chance auf einen Passversuch zweimal gesackt wurde.

Herbert stellte seine herausragende Kombination aus Athletik, Armtalent und Spielintelligenz über das gesamte Spiel immer wieder beeindruckend unter Beweis. Der 23-Jährige fand immer wieder die richtigen Räume in der Zone-Coverage der Steelers, gegen Man-Coverage setzte er häufig zu Scrambles an und sorgte so mehrfach für große Raumgewinne und wichtige First Downs. Er beendete das Spiel mit 90 Rushing Yards.

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