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Legendenstory Warren Moon: Superstar mit dunkler Seite

Warren Moon wuchs ohne Vater auf, kämpfte auf dem College gegen Rassismus, dominierte erst in Kanada und dann in der NFL, wo er über mehrere Jahre ein Teil des berüchtigten „House of Pain“-Teams in Houston war. Er wurde zum „Man of the Year“ gewählt, sorgte abseits des Platzes jedoch für Negativ-Schlagzeilen und war Teil des größten Comebacks der bald 100-jährigen NFL-Geschichte – allerdings auf der Verliererseite. Dies ist seine Geschichte.

„Als „Man of the Year“ ausgezeichnet zu werden, nun, welche Auszeichnung soll größer sein – mit Ausnahme eines Super-Bowl-Sieges?“ Es ist das Jahr 1989. Warren Moon macht keinen Hehl daraus, dass der Preis, den er gerade verliehen bekommen hat, für ihn ein ganz Besonderer ist.

Seine Augen verlieren sich in der Ferne, als er spricht: „Das Wort „Man“ steht für viele verschiedene Dinge, aber diese Auszeichnung zeigt, dass ich hoffentlich als Warren der Mensch, nicht nur Warren der Footballspieler, in Erinnerung bleiben werde.“

Moon gilt als Vorbild für zahlreiche Athleten. Er besucht Wohltätigkeitsveranstaltung um Wohltätigkeitsveranstaltung, trifft sich mit Jugendlichen und Erwachsenen, die im Leben bislang weniger Glück hatten als er und unterstützt zahlreiche Projekte finanziell. „Ich bin jetzt schon länger hier, aber es scheint so, als würden mich viele Leute jetzt erst bemerken“, fügt er hinzu. „Wenn gesagt wird, er ist auf dem Weg diesen oder jenen Rekord zu brechen, dann beginnen die Leute dir Aufmerksamkeit zu schenken. Noch glauben nicht alle an mich. So ist das eben mit dem Super Bowl. Vielleicht wird das mein Jahr.“

Moon wächst ohne Vater auf

Moon kümmert sich, er will für andere da sein. Es ist eine Rolle, die er bereits als Kind verinnerlichen musste. Der kleine Warren wuchs zusammen mit sechs Schwestern auf, sein Vater starb an Leberversagen, als Moon sieben Jahre alt war. Seine Mutter musste als Krankenschwester die Familie ernähren und dementsprechend viel arbeiten. So waren Moon und seine Schwestern zuhause dazu gezwungen, umso mehr anzupacken.

Während andere Jungs sich ihre Freizeit mit Baseball und Basketball vertrieben, brachten seine Mutter und seine Schwestern Moon nähen, bügeln, kochen und backen bei. „Weil ich ohne Vater aufwuchs, lernte ich etwas andere Dinge, für mich war das völlig normal“, blickt Moon zurück. „Auf dem College wollten immer alle Spieler bei mir essen. Die häufigste Frage in der Kabine war: ‚Was gibt es heute bei Warren zum Abendessen?'“ So entstand Moons erster Spitzname: Daddy Warren.

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