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Los Angeles Rams vs. Dallas Cowboys 20:17 – Gelungene Heimpremiere! Rams halten Cowboys in Schach

Die Los Angeles Rams eröffnen die Saison 2020 im neuen SoFi Stadium mit einem 20:17-Heimsieg über die Dallas Cowboys. Neben einer starken Defensivleistung wusste vor allem Running Back Malcolm Brown zu überzeugen. Bei den Cowboys kam am Ende auch noch Pech mit einer Schiedsrichter-Entscheidung dazu. Hier geht es zu den Highlights zum Spiel!

In einem sauber geführten Spiel mit stets gutem Tempo nutzten die Rams gleich ihren ersten Drive des Spiels für einen 1-Yard-Touchdown-Lauf von Running Back Malcolm Brown. Die Hausherren brauchten für ihren 75-Yard-Drive nur sieben Spielzüge.

Die Cowboys brauchten bis zum Start des zweiten Viertels, um auszugleichen. Dak Prescott fand Zeke Elliott für einen 19-Yard-Touchdown-Pass. Zur Pause erspielten sich die Cowboys schließlich eine knappe 14:13-Pausenführung durch einen Touchdown-Lauf von der 1 durch Zeke Elliott 17 Sekunden vor dem Break.

Rund zehn Minuten nach der Pause war es erneut Brown, der einen 85-Yard-Drive (11 Spielzüge) mit einem Touchdown abschloss. Die Antwort der Cowboys war zunächst ein Field Goal. Und nach einer Interception von Goff zu Chidobe Awuzie hatten die Gäste die Chance, zu Beginn des Schlussviertels erneut in Führung zu gehen. Doch Cowboys-Head-Coach Mike McCarthy entschied sich tief in der Red Zone einen 4th-and-3 auszuspielen. Prescott fand zwar Rookie-Wideout CeeDee Lamb, doch der blieb ein Yard short, sodass die Rams den Ball zurückbekamen, anstatt den Ausgleich per Field Goal zu kassieren.

Daraus resultierte nur ein Punt, sodass die Cowboys kurze Zeit später erneut den Ball bekamen, damit aber nichts machten. Die Rams drehten danach mit einigen Laufspielzügen an der Uhr, mussten den Ball aber noch einmal an die Cowboys zurückgeben. Jenen lief dann aber die Zeit davon, zumal sie Pech mit einer Schiedsrichter-Entscheidung in den Schluss-Sekunden hatten: Michael Gallup soll bei einer langen Reception gegen Cornerback Jalen Ramsey eine Pass Interference begangen haben, was aber zumindest mal strittig war. Danach gelang Dallas nichts mehr.

Abgesehen von der Pleite zum Start mussten die Cowboys noch eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen, denn Tight End Blake Jarwin riss sich wohl das Kreuzband ohne Fremdeinwirkung. Eine MRT muss die erste Diagnose allerdings noch bestätigen.

Los Angeles Rams (1-0) – Dallas Cowboys (0-1)
Ergebnis: 20:17 (7:0, 6:14, 7:3, 0:0) BOXSCORE

Cowboys-Edge-Rusher Aldon Smith gab nach langer Sperre sein Comeback in der NFL. Er war seit 2015 nicht mehr aktiv und spielte nun groß auf. Er kam auf 11 Tackles, 2 QB-Hits und einen Sack.

Spielentscheidend dürfte ultimativ die Effizienz bei späten Downs (3rd und 4th) gewesen sein. Die Cowboys kamen hier letztlich auf Minus-0,73 EPA/Play, die Rams dagegen auf 0,20 EPA/Play – ein deutlicher Unterschied.

Der Star des Spiels: Malcolm Brown (Rams)

Der Running Back war der effizienteste Spieler der Rams von Anfang bis Ende. Hatte er zunächst mit zwei Touchdowns für die Führung gesorgt, war er anschließend dafür verantwortlich, Drives zu verlängern und ultimativ an der Uhr zu drehen. Er brachte es auf 110 Scrimmage Yards bei 21 Touches (2 TD).

Der Flop des Spiels: Dak Prescott (Cowboys)

Prescott hatte freilich seine Momente im Spiel und begann auch durchaus solide. Ultimativ jedoch fehlte das Big Play sowie die wichtigen First Downs spät im Spiel. Der Pass auf Lamb bei 4th-and-3 im vierten Viertel darf nicht kurz kommen. Insgesamt war Prescott mit Minus-0,03 EPA/Play schlicht nicht gut genug, um sein Team zum Sieg zu führen.

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