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Mock Draft 3.0: Es kommt Klarheit in das Quarterback-Bild

Der Draft-Prozess geht in die heiße Phase! Ende April ist es endlich soweit, dann werden viele offene Fragen beantwortet. Und auch die Gerüchteküche brodelt: Wen nehmen die 49ers mit dem dritten Pick? Wird es wirklich Mac Jones? Wer könnte noch für einen Quarterback hoch traden, und wie würde das den Draft durcheinanderwirbeln? SPOX-Redakteur Adrian Franke blickt in seinem dritten und vorletzten Mock Draft für dieses Jahr auf die 32 Teams und deren Optionen.

Ab diesem Mock sind es tatsächlich alle 32 Teams, denn auch die Seattle Seahawks, die Los Angeles Rams und die Houston Texans – alle drei Franchises gehen ohne Erstrunden-Pick in den Draft – haben dieses Mal eine Stimme bekommen.

Um halbwegs zu prognostizieren, welche Spieler verfügbar sein könnten, wenn das jeweilige Team zum ersten Mal an der Reihe ist, habe ich das Board von Grinding the Mocks genutzt, welches anhand der Auswertung hunderter Mocks einen durchschnittlichen Wert ermittelt. Für die Picks habe ich nur Spieler berücksichtigt, die anhand dieser Liste an dem jeweiligen Spot noch verfügbar gewesen wären.

Abschließend noch der wichtige Hinweis: Dieser Mock beschreibt nicht, was ich machen würde oder was die ideale Lösung für die Teams in meinen Augen darstellt. Ich versuche mit meinen Mocks zu prognostizieren, was die Teams machen wollen, nicht was sie vielleicht machen sollten.

NFL Mock Draft 2021 – Version 3.0

1.: Jacksonville Jaguars – Trevor Lawrence, QB, Clemson

Auch Trevor Lawrence ist kein perfektes Prospect und hat seine Schwächen, an denen er noch arbeiten muss. Das ändert aber nichts daran, dass er das beste Quarterback-Prospect seit Jahren ist. Kein Grund für die Jaguars, die Sache für sich selbst unnötig kompliziert zu machen.

2.: New York Jets – Zach Wilson, QB, BYU

Hier ist der Gedankengang schon spannender, aber in der Prognose scheint die Sache klar: Es wirkt, als wäre nach Lawrence und dann nach Wilson ein Cut in der Art und Weise, wie die NFL die Quarterbacks bewertet. Wilson hatte letztes Jahr vermutlich mehr Highlight-Würfe als irgendein anderer Quarterback dieser Klasse und spätestens seit seinem Pro Day – eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen dieses Jahr etwas Interaktion zwischen Medien und Entscheidungsträgern stattfindet – ist sich die Gerüchteküche sicher: Wilson wird der Nummer-2-Pick sein.

3.: San Francisco 49ers (via MIA, via HOU) – Justin Fields, QB, Ohio State

Ich weiß, die Mac-Jones-Gerüchte reißen nicht ab – im Gegenteil. Mittlerweile ist so ziemlich jeder große Draft-Analyst auf diesen Zug aufgesprungen, kaum ein Mock, der inzwischen rauskommt, sieht hier noch einen anderen Spieler. Und es ist definitiv denkbar, dass Kyle Shanahan in Jones Züge von Matt Ryan und Kirk Cousins sieht, und es steht außer Frage, das ein hohes Maß an Accuracy, schnelle Entscheidungsfindung und Spielverständnis bei Shanahan hohen Stellenwert genießt.

Allerdings ist meine These, dass die Mac-Jones-Gerüchteküche in erster Linie durch Experten, die – wie Chris Simms – Shanahan nahestehen, in die Welt kam und sich seitdem einfach wie ein Lauffeuer übertragen hat, sodass inzwischen einfach jeder davon ausgeht. Doch gerade die Niners waren zuletzt vor dem Draft relativ schwer zu lesen und es sickerte nicht viel durch; warum sollte das jetzt anders sein?

4.: New England Patriots (via ATL) – Trey Lance, QB, North Dakota State

Mein Gefühl ist und bleibt, dass ein solcher Move das logische nächste (und finale große) Puzzleteil in der aggressiven Patriots-Offseason wäre. New England war extrem aggressiv auf dem Free-Agent-Markt, und das war natürlich kein Zufall. Die Pats haben gesehen, wie viele Baustellen der Kader letztes Jahr hatte, und sie haben diese mit einem klaren Plan adressiert. Hunter Henry, Jonnu Smith, Matt Judon, Nelson Agholor – New England hat für all diese Spieler sehr tief in die Tasche gegriffen, aber schematisch sieht man ein Konzept dahinter.

Die eine Position, die nicht angegangen wurde, ist der Quarterback – und wenn man es weiter denkt, ist auch klar, dass eine teure Lösung 2022 hier nicht drin ist. Die Pats brauchen eine langfristige Lösung, die sollte aber idealerweise auch mit einem Rookie-Vertrag kommen, denn ab 2022 wird der Kader dann so richtig teuer. Lance, der stilistisch sogar Ähnlichkeiten mit Cam Newton aufweist, ein Jahr hinter Cam lernen und 2022 als Starter übernehmen zu lassen, könnte sich als so etwas wie das bestmögliche Szenario aus Pats-Sicht entpuppen

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