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Monster-Finish! Dawgs krönen sich erstmals seit 1980 zum National Champion

Alabama Crimson Tide (13-2, #1) – Georgia Bulldogs (14-1, #3)
Ergebnis: 18:33 (3:0, 6:6, 0:7, 9:20) BOXSCORE

Die Georgia Bulldogs haben das National Championship Game im College Football Playoff gegen die Alabama Crimson Tide 33:18 gewonnen und sich damit erstmals seit 1980 zum nationalen Meister gekrönt. Nach zähem Start drehten die Dawgs im vierten Viertel mächtig auf.

Die erste Hälfte des National Championship Games 2022 zwischen Alabama und Georgia im Lucas Oil Stadium von Indianapolis/Indiana war geprägt von starken Defenses und meist konservativem Offensivspiel. Es begann allerdings auch mit einer Schrecksekunde für Alabama, denn früh in der ersten Angriffsserie verlor Heisman-Gewinner Quarterback Bryce Young bei einem vermeintlichen Sack einen Fumble, den Georgia-Linebacker Nakobe Dean zu einem Touchdown in die Endzone trug. Bei genauerer Betrachtung der Bilder wurde jedoch korrekterweise auf einen unvollständigen Pass entschieden und somit das komplette Play negiert.

Anschließend marschierte die Crimson Tide bis in die Red Zone, wurde dort jedoch nicht zum letzten Mal gestoppt. Kicker Will Reichard traf schließlich aus 37 Yards zur frühen Führung.

Anschließend streuten beide Seiten zwar gelegentliche Shot-Plays ein – Georgia-QB Stetson Bennett etwa fand Wide Receiver George Pickens für einen 52-Yard-Pass, der ein Field Goal der Bulldogs zum zwischenzeitlichen 3:3 vorausgegangen war. Bama wiederum hatte einen 40-Yard-Pass auf Wide Receiver Jameson Williams, der sich bei der Aktion jedoch das Knie verletzte und raus musste. Ein schwerer Schlag für die Crimson Tide, schließlich verlor das Team somit nach John Metchie im SEC Championship Game gegen Georgia auch noch seinen zweiten 1000-Yard-Receiver. Und später gelang Tight End Cameron Latu noch ein 61-Yard-Catch. In der Red Zone jedoch gelang es beiden Teams zunächst nicht, auch die Endzone zu finden. Unterm Strich ging es mit einer 9:6-Führung für Alabama in die Pause.

Im dritten Viertel gelang Georgia zwar weiterhin wenig offensiv, dafür begannen jedoch die Defense und das Special Team Plays zu machen. Zunächst gelang Safety Christopher Smith eine Interception gegen Young. Jener hatte einen Deep Shot auf Tight End Jahleel Billingsley versucht, doch jener brach die Route gut gecovert etwas zu früh ab. Anschließend gelang Georgia jedoch erneut nicht mehr als ein weiterer Punt. Es folgte eine lange Angriffsserie Bamas, die aber erneut mit einem Field-Goal-Versuch endete. Reichards Kick aus 48 Yards wurde jedoch von Jalen Carter geblockt.

Alabama vs. Georgia: Bulldogs erwachen nach Field-Goal-Block

Und dieses Play war dann wie ein Weckruf für den Rest des Teams, denn plötzlich funktionierte auch die Offense. Running Back James Cook brachte sein Team mit einem 67-Yard-Run in die Red Zone und wenig später war es dann Zamir White, der den schnellen Drive mit einem 1-Yard-Touchdown-Run zur ersten Georgia-Führung des Abends vollendete.

Diese sollte auch länger Bestand haben, denn auch der dritte Red-Zone-Trip Bamas direkt im Anschluss endete mit einem Field Goal von Reichard, dieses Mal aus 21 Yards. Danach jedoch überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem Blitz von Linebacker Christian Harris gelang diesem ein Strip-Sack gegen Bennett und Slot-Cornerback Brian Branch eroberte den Ball kurz vor der Seitenauslinie für einen Turnover. Fairerweise muss erwähnt werden, dass die Fumble-Entscheidung der Schiedsrichter nah dran war an einem incomplete Pass. Bama jedenfalls übernahm in der Red Zone und nahm das Geschenk an. Letztlich fand Young Latu für einen 3-Yard-Touchdown-Pass zur 18:13-Führung – die anschließende 2-Point Conversion misslang.  Da waren noch etwas mehr als zehn Minuten zu spielen.

Foto: MARCA Claro

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