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Münchener Braunsdorf und Höcklin erreichen mit Flag Football Nationalteam das wichtige Viertelfinale bei der WM – Am Ende achter Platz

Jerusalem – Am Ende der Vorrunde der IFAF Flag Football World Championships gab es für das deutsche Herren-Nationalteam mit den Münchenern Oliver Braunsdorf und Oliver Höcklin (beide Munich Spatzen) kein Halten mehr. Zu groß war die Freude über den Einzug ins Viertelfinale.

Das erkämpfte sich das Team nach der Niederlage gegen den späteren Vize-Weltmeister und den Siegen gegen die Slowakei und Finnland am zweiten Tag der WM mit zwei großartigen Siegen. Bereits im ersten Spiel gegen Israel musste nach der Niederlage gegen Mexiko und den Pflichtsiegen gegen die Slowakei und Finnland ein Erfolg her, da die Gastgeber ihre ersten drei Partien deutlich gewonnen hatten. Israel ging schnell mit 8:0 in Führung, doch das Team von Head Coach Maximilian Groß ließ nicht beeindrucken und hielt dagegen. Zur Halbezeit war das Spiel ausgeglichen, doch im zweiten Abschnitt dominierte die deutsche Auswahl immer mehr und siegte am Ende mit 52:41.

Da Team Deutschland gegen Thailand das allerletzte Spiel der gesamten Vorrunde bestreiten musste, konnte man auch ein bisschen auf die Begegnung Mexiko – Israel schielen. Da die Mittelamerikaner mit 48:41 gewannen, war klar, dass ein Sieg gegen die Asiaten zum Einzug ins Viertelfinale reichen würde. Und den fuhren die Deutschen dann mit 34:12 mehr als souverän ein.

Das Wichtige daran: Die Qualifikation zur Runde der letzten acht war gleichbedeutend mit einer vorläufigen Einladung der IFAF für die World Games 2022 in Birmingham, Alabama.

Aufgrund der sich andeutenden schlechten Wetterlage wurde entgegen des eigentlichen Spielplans entschieden, alle weiteren Spiele bis auf das Halbfinale und Finale noch am gleichen Tag zu absolvieren.

Im Viertelfinale traf das deutsche Nationalteam dann auf den Turnierfavoriten USA und verlor letztendlich gegen den späteren Weltmeister deutlich mit 18:64.

Da auch noch die Platzierungsspiele am gleichen Tag erfolgten, ging dem Team von Maximilian Groß am Ende ein wenig die Kraft aus. Zwei knappe Niederlagen gegen Österreich (20:28) und Europameister Dänemark (31:37) bedeuteten nach fünf Spielen innerhalb von 14 Stunden letztendlich den 8. Platz, der im Hinblick auf die World Games so wichtig war.

Quelle/Foto: © AFVD – Tom Aust

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