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Nach Spygate 2.0: NFL bestraft die New England Patriots hart

Die NFL hat ihre Untersuchung eines Verstoßes gegen Liga-Regularien durch die New England Patriots abgeschlossen und die Strafe verkündet. Ein Fernsehteam der Patriots hatte im Dezember beim Spiel der Cincinnati Bengals gegen die Cleveland Browns die Seitenlinie gefilmt und dabei auch die Coaching-Signale des Heimteams aufgenommen.

In der NFL ist es strikt verboten, diesen Bereich des Feldes zu filmen, da auf diese Weise die Kommunikation der Coaches mit den Spielern auf dem Feld entschlüsselt werden könnte. Die Mitarbeiter der Patriots hatten angegeben, nur zu kommerziellen Zwecken zu drehen.

Diese Entschuldigung ließ die NFL offensichtlich aber nicht gelten. Die Liga verurteilte die Patriots zum Verlust ihres Drittrundenpicks 2021 und einer Geldstrafe von 1,1 Millionen Dollar. Zudem ist es dem Team während der kompletten Saison 2020 verboten, Spiele in irgendeiner Form selbst zu filmen.

Ein weiterer Regelverstoß

Es ist nicht der erste Verstoß des Teams gegen Regularien der Liga. 2007 hatten die Patriots während der Saison die Signale der Coaches der New York Jets gefilmt, der Vorfall wurde als „Spygate“ berühmt. Die Franchise verlor damals unter anderem ihren Erstrundenpick im darauffolgenden Draft.

2014 sollen die Patriots in ihrem Playoff-Sieg über die Indianapolis Colts nicht ausreichend aufgepumpte Bälle benutzt haben, um ihrem Quarterback Tom Brady einen Vorteil zu verschaffen. Trotz unklarer Beweislage verurteilte die NFL die Patriots damals unter anderem zur Abgabe eines Erst- sowie eines Viertrundenpicks.

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