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NFL Offseason 2021: Team-Needs AFC West: Das sind die Baustellen der Broncos, Chiefs, Raiders und Chargers

Die Free Agency 2021 der NFL ist in Sichtweite. Doch was sind die größten Baustellen der Teams, wo müssen sie noch nachbessern und welche Entscheidungen stehen an? SPOX macht den Check. Heute betrachten wir die AFC West.

Anmerkung: Bei der Cap-Space-Berechnung gehen wir von einem Salary Cap von 180,5 Millionen Dollar aus.

Denver Broncos

  • Vorjahresbilanz: 5-11
  • Größte Needs: Quarterback, Linebacker, Offensive Line
  • Wichtigste Free Agents: DL Jurrell Casey, S Justin Simmons, DL Shelby Harris, RB Phillip Lindsay, RT Demar Dotson
  • Cap Space: 42,35 Millionen Dollar

Im Vorjahr konzentrierten sich die Broncos darauf, das Waffenarsenal um Quarterback Drew Lock zu verbessern. Das allerdings brachte unterm Strich nicht den gewünschten Erfolg, da sich Lock als ein wahrscheinlich weiterer Fehlgriff auf der Suche nach dem Franchise-Quarterback herausstellte.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass hinter das Receiving Corps ein Haken gesetzt werden kann. Der Fokus sollte daher nun eher auf einem neuen QB liegen, obgleich der Free-Agent-Markt hier nicht allzu viel hergibt. Der Draft dürfte interessanter sein für Denver.

Entsprechend gilt es, die Offensive Line noch weiter zu stärken. Speziell die Right-Tackle-Position ist mit dem auslaufenden Vertrag von Dotson ein Thema. Möglichkeiten gibt es genug, darunter Ricky Wagner von den Packers, Ty Nsekhe oder Daryl Williams von den Bills – oder vielleicht sogar der eigene Free Agent Elijah Wilkinson.

Darüber hinaus gibt es Lücken in der Defense. Harris dürfte einer der interessanteren D-Liner auf dem Markt sein, sodass sein Platz an der Front wohl neu besetzt werden muss. Doch auch dahinter sind Lücken zu finden. Die Broncos taten sich schwer in der Laufverteidigung und das sowohl vor als auch nach dem ersten Kontakt mit dem Ballträger. Entsprechend muss in der Mitte wohl nachgebessert werden.

Kansas City Chiefs:

  • Vorjahresbilanz: 14-2
  • Größte Needs: Offensive Line, Cornerback, Wide Receiver
  • Wichtigste Free Agents: WR Sammy Watkins, S Daniel Sorensen, CB Bashaud Breeland, LB Damien Wilson, C Austin Reiter
  • Cap Space: -23,79 Millionen Dollar

Wer den Super Bowl gesehen hat, weiß, wo bei den Chiefs der Schuh drückt: Die Offensive Line in ihrer damaligen Form war komplett überfordert mit dem Elite-Pass-Rush der Buccaneers. Und die Personallage könnte sich nochmals verschlechtern.

Gleich drei potenzielle Starter werden Free Agents, darunter Center Austin Reiter, der als einziger etatmäßiger Starter der O-Line beim Super Bowl dabei war. Mit Kelechi Osemele und Mike Remmers sind darüber hinaus zwei Guards Free Agents, ebenso Andrew Wylie. Immerhin kommen Nick Allegretti und Laurent Duvernay-Tardif wohl zur neuen Saison zurück. Doch gerade Center bleibt eine Baustelle.

Darüber hinaus waren beide Tackles, Mitchell Schwartz und Eric Fisher, am Ende schwer verletzt und keiner weiß genau, in welcher Verfassung sie zur neuen Saison zurückkehren werden. Eine Blutauffrischung durch die Bank ist somit erforderlich.

Problematisch ist aber auch die Situation in der Secondary. Mit Breeland, Charvarius Ward und Sorensen sind drei Starter Free Agents. Während Sorenson qualitativ hochwertig durch den Zweitrundenpick von 2019, Juan Thornhill, ersetzt werden kann, sieht es auf Cornerback schon schwieriger aus. Mit Rashad Fenton und L’Jarius Sneed stehen zwar auch hier junge Alternativen parat, doch wird die Personaldecke dahinter dünn – wer würde dann etwa im Slot spielen?

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