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NFL Recap: Washington gewinnt irren Thriller

Washington Football Team (1-1) – New York Giants (0-2)
Ergebnis: 30:29 (0:7, 14:3, 3:10, 13:9) BOXSCORE

Den Auftakt zu Woche 2 in der NFL machte die NFC East: Im Duell zweier in Woche 1 siegloser Teams schlägt das Washington Football Team die New York Giants mit 30:29. In einem kuriosen Spiel fanden beide Teams lange nur sehr inkonstant ihren Rhythmus – bis die Partie in der Schlussphase dann plötzlich in alle Richtungen explodierte.

Washington ging dabei bereits angeschlagen in den zweiten Spieltag: Quarterback Ryan Fitzpatrick hatte sich im Auftaktspiel an der Hüfte verletzt und wird wochenlang fehlen, sein Vertreter Taylor Heinicke (34/46, 336 YDS, 2 TD, INT) lieferte seine beste Fitzpatrick-Interpretation: Zwei Drives brauchte er, um die erste Nervosität abzulegen und den Ball schneller loszuwerden, dann attackierte er in bester Fitzpatrick-Manier furchtlos auch vertikal.

Heinicke fand sowohl Rookie Dyami Brown, als auch Tight End Logan Thomas und Top-Receiver Terry McLaurin mit Shot Plays; Letzterer sorgte auch für den Ausgleich, die Giants hatten zuvor ihren besten Drive hingelegt und waren früh in Führung gegangen.

Dabei war es auffällig häufig das Quarterback-Run-Game, welches New York über das Feld trug. Der erste Touchdown des Spiels war ein QB-Draw durch Daniel Jones (22/32, 249 YDS, TD; 9 ATT, 95 YDS, TD), dessen Zone Reads ein gefährliches Mittel blieben. Ein weiterer langer Touchdown-Run von Jones wurde durch eine bittere Holding-Strafe zurückgepfiffen, wenig später wählte Giants-Coach Joe Judge den vorsichtigen Weg: Bei Vierter-und-Zwei an der gegnerischen 5-Yard-Line kickte er das Field Goal zum 10:7.

Für die Halbzeitführung reichte das aber dennoch nicht, weil Washington mit weiteren Shot-Plays das Feld runter marschierte; Sekunden vor der Halbzeitpause lief McKissic aus kürzester Distanz unberührt in die Endzone.

Dramatisches Finish: Strafe rettet Washington

Auch in der zweiten Hälfte blieb es ein offenes Spiel, in dem beide Teams zwar Fehler machten, aber in dem es auch deshalb hin und her ging. Die Giants-Offense kam dabei besser aus der Halbzeitpause, New York gelang zunächst ein Field Goal, gefolgt von endlich auch aufseiten der G-Men etwas Explosivität im Passspiel: Ein spektakulärer 33-Yard-Touchdown-Pass von Jones auf Slayton, der William Jackson in Coverage geschlagen hatte, brachte die Giants schließlich wieder in Führung.

Und während Heinicke auf der anderen Seite eher einzelne Highlights und weniger Konstanz lieferte, waren es jetzt die Gäste aus New York, die einen Rhythmus fanden. Das lag auch daran, dass die Offensive Line sich etwas stabilisierte – bis Washington damit anfing, in die Blitz-Schublade zu greifen. Dennoch hätten die Giants sechseinhalb Minuten vor dem Ende fast schon den Deckel draufmachen können, als Slayton bei einem Coverage Bust komplett frei ein der Endzone stand – den langen Pass aber nicht unter Kontrolle bringen konnte.

New York spielte es stattdessen konservativ, und erhöhte abermals per langem Field Goal – doch die Führung war im Gegenzug postwendend weg: Heinicke brauchte nur zwei Plays – ein langer Catch-and-Run von McKissic, sowie ein spektakulärer Touchdown-Pass auf Ricky Seals-Jones – für einen 75-Yard-Touchdown-Drive. Plötzlich waren die Giants mit einem Punkt hinten und viereinhalb Minuten vor dem Ende und unter Zugzwang!

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