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NFL Starter Serie: Bills, Dolphins, Jets, Patriots – die AFC East

Nach erfolgreicher Vorsaison stehen die Buffalo Bills vor der Herausforderung, ein Topteam noch weiter zu verbessern. Bei den anderen drei Teams der AFC East wiederum fangen schon beim Quarterback die Fragezeichen an. Zudem droht einem Deutschen Ungemach.

Die Buffalo Bills stellten im Vorjahr eines der besten Teams der NFL und scheiterten erst im AFC Championship Game an den Chiefs. Nun soll nach Möglichkeit der nächste Schritt folgen.

Die Aufgabe, dieses schon im Vorjahr sehr gut bestückte Team noch zu verbessern, ist entsprechend schwierig. Zumal es kaum klare Schwachstellen gab. Und so lag der Fokus von General Manager Brandon Beane hauptsächlich darauf, auf lange Sicht zu planen.

Bills-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Der Leistungssprung, den Quarterback Josh Allen 2020 im Vergleich zu den Jahren zuvor hingelegt hat, bleibt beeindruckend. Er traf stets die richtigen Entscheidungen, traute sich auch tiefere Pässe zu, ohne dabei allzu viel Risiko einzugehen und hielt seine Fehler in Grenzen. Hinzu kam, dass er seine Läufe intelligent einsetzte.
  • Ein wichtiger Faktor für Allens Leistung und seine Entwicklung dürfte Stefon Diggs gewesen sein, der mithalf, diese Offense zu transformieren. Er führte die Liga letztlich in Yards an und war eine Bank bei Pässen in seine Richtung (Passer Rating: 115,4).
  • Mit Diggs als Anführer und Offensive Coordinator Brian Daboll gehörten die Bills zu den fortschrittlichsten Teams, was das Play-Calling angeht. In neutralen Situationen und Early Downs passten nur die Pittsburgh Steelers prozentual häufiger den Ball als Buffalo (61 Prozent der Snaps). Ihre Erfolgsquote hierbei lag bei 57 Prozent und 7,9 Yards pro Passversuch. Ein Weg, den dieses Team sicherlich auch künftig weitergehen wird.
  • Eine der Entdeckungen dieses Teams im Vorjahr war Wide Receiver Gabriel Davis, der als Rookie der situative Deep Thread des Teams war. Er führte das Team, wenn er ran durfte, mit 15,9 Average Targeted Air Yards deutlich an und belegte mit dem Wert Rang 4 in der Liga. Gerade gegen Ende der Saison jedoch zeigte er durchaus, dass er auch nach dem Catch gefährlich sein kann, weshalb es durchaus denkbar ist, dass er künftig auch verhältnismäßig kürzere Pässe sehen wird. Gleichzeitig aber ist es auch denkbar, dass er noch mehr ins Spiel als Deep Threat eingebunden wird, jetzt da John Brown weg ist (Raiders).
  • Spannend wird derweil, wie der erfahrene Emmanuel Sanders ins Bild passen wird. Die Starter-Rollen sind eigentlich vergeben, aber Sanders könnte sowohl Beasley im Slot als auch Davis gegenüber von Diggs Konkurrenz machen. In jedem Fall aber gibt Sanders dem Team eine etablierte Alternative, was wichtig ist, da die Kadertiefe im Receiving Corps nicht allzu viel hergibt, was Erfahrung oder Qualität angeht. Außerdem spielen die Bills viel mit vier Receivern gleichzeitig, sodass alle vier auf ihre Snaps kommen werden.
  • Eine der großen Stärken des Teams war die Offensive Line, die auch in diesem Jahr weitestgehend zusammengeblieben ist. Erwähnenswert ist, dass Ford nun komplett von Brian Winters (Cardinals) übernommen hat. Zudem wurde hier schon für die Zukunft geplant: Zum einen erhielt Daryl Williams einen neuen Vertrag bis zum Ende der Saison 2023, zum anderen wurde mit Spencer Brown ein potenzieller langfristiger Nachfolger in der dritten Runde gedraftet

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