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NFL Week 1 Roundup: RedZone-Konferenz, Highlights, Videos, Ergebnisse

Die NFL geht in ihre 100. Saison und Week 1 liefert ordentlich Highlights! Der Startfluch der Browns hält auch mit OBJ an, während die Ravens gegen die Dolphins mehrere Franchise-Rekorde brechen. Die Bills feiern ein Mega-Comeback, Atlanta enttäuscht. Und: Kansas City und Patrick Mahomes sind nach wie vor „on fire“. Die Seahawks schaffen ein spätes Comeback gegen Cincinnati, während die Cowboys ihre Siegesserie gegen die Giants ausbauen. Kyler Murray bleibt nach tollem Comeback ein Happy End verwehrt.

Cleveland Browns – Tennessee Titans 13:43 (6:3, 0:9, 7:10, 0:21) BOXSCORE

Baker Mayfield (25/38, 285 YDS, TD, 3 INT). Odell Beckham Jr. (7 REC, 71 YDS). Myles Garrett. Sheldon Richardson. Kaum ein Team wurde vor dem Saisonstart so sehr gehypt wie die „neuen“ Cleveland Browns. Nach dem ersten Spiel muss festgestellt werden: Das kam wohl zu früh. Besonders Mayfield, der im letzten Viertel drei Interceptions warf, erwischte einen schlechten Tag.

Dabei startete Cleveland ganz nach Plan ins Spiel: Dontrell Hilliard (1 CAR, 4 YDS, TD) schloss einen beeindrucken Neun-Play-Drive, inklusive eines 35-Yard-Passes von Mayfield auf Rashard Higgins (2 REC, 46 YDS), mit einem kurzen Touchdown-Run ab – doch schon der verschossene Extrapunkt von Rookie Austin Seibert (1/2 XP) dämpfte die Stimmung ein wenig.

Die Offensive Line, bereits vor dem Spiel als die mögliche Schwäche der Browns-Offense identifiziert, wackelte das gesamte Spiel über. Mayfield musste fünf Sacks schlucken, darunter auch einen Safety. Damit haben die Browns seit 14 Jahren nicht mehr ihren Saisonauftakt gewinnen können. Natürlich: NFL-Rekord.

Miami Dolphins – Baltimore Ravens 10:59 (0:21, 10:21, 0:10, 0:7) BOXSCORE

Tannehill weg, Tunsil weg, Stills weg, Wake weg – niemand hatte erwartet, dass Miami gegen die Ravens eine besonders beeindruckende Leistung zeigen würde. Dass es so brutal werden würde, hatte allerdings auch kaum jemand kommen sehen. Lamar Jackson (17/20, 324 YDS, 5 TD, 3 CAR, 6 YDS) und die Ravens-Offense führten die Secondary der Dolphins nach allen Regeln der Kunst vor, 59 Punkte bedeuteten einen neuen Franchise-Rekord. Auch Marquise Brown (4 REC, 147 YDS, 2 TD) feierte einen Einstand für die Geschichtsbücher.

Jackson brachte seine ersten neun Pässe für 204 Yards und 4 Touchdowns an den Mann, zwischenzeitlich führten die Gäste aus Baltimore, die bei einer 33-Punkte-Führung noch einen Fake-Punt spielten, mit 42:3! Brown kam mit seinen ersten beiden Catches noch in der ersten Hälfte auf 130 Yards und 2 Touchdowns. Auch Mark Ingram (14 CAR, 107 YDS, 2 TD) konnte sich über einen äußerst erfolgreichen Tag freuen. Mit einer Interception beim ersten Drive der Dolphins machte Earl Thomas das Trio der beeindruckenden Debüts auf Seiten der Ravens perfekt.

Minnesota Vikings – Atlanta Falcons 28:12 (14:0, 7:0, 7:0, 0:12) BOXSCORE

Für viele Beobachter stellte das NFC-Duell zwischen den Vikings und den Falcons das spannendste Matchup des Sonntagabends dar – doch bereits wenige Minuten nach dem Kickoff schien offensichtlich, dass es nicht das Spiel von Matt Ryan (33/46, 303 YDS, 2 TD, 2 INT) und Co. werden würde. Nach einem Three and out wurde der Punt von Matt Bosher geblockt. Von diesem Moment an spielten für drei Viertel praktisch nur noch die Gastgeber.

Falcons-Fans bot sich offensiv ein erschreckendes Bild. Ryan zeigte eine schwache Vorstellung und warf in der ersten Halbzeit bereits zwei Interceptions (beide gegen Anthony Harris), besonders der zweite Wurf kann nicht anders als „schrecklich“ beschrieben werden.

Ein Fumble von Devonta Freeman (8 CAR, 19 YDS, 3 REC, 12 YDS, FUM) zerstörte einen weiteren Falcons-Drive in Halbzeit eins. Erst ein schöner Lob-Pass bei 4&5 im letzten Viertel auf Calvin Ridley (4 REC, 64 YDS, TD) brachte die Falcons erstmals auf das Scoreboard. Julio Jones (6 REC, 31 YDS, TD) stellte mit seinem Touchdown-Catch eine Minute vor dem Ende den Endstand her.

New York Jets – Buffalo Bills 16:17 (6:0, 0:0, 10:3, 0:14) BOXSCORE

Was für ein Comeback! Nach einem schrecklichen Start in die Partie fanden die Bills um Quarterback Josh Allen (24/37, 254 YDS, 1 TD, 2 INT, 10 CAR, 38 YDS, TD, 2 FUM) spät im Spiel doch noch ihren Rhythmus und sorgten mit zwei Touchdowns im letzten Viertel für eine kleine Überraschung. Herausragend dabei: Neuzugang John Brown (7 REC, 123 YDS, TD), der auf 7 Catches, 123 Yards und den spielentscheidenden Touchdown drei Minuten vor dem Ende kam.

Dabei startete Buffalo miserabel. In der ersten Halbzeit verlor Allen zwei Fumbles und warf zwei Interceptions. Interception Nummer eins – allerdings nur zum Teil Allens Fehler – wurde sogar von CJ Mosley zum Pick Six zurückgetragen. Erst nach einer Verletzung von Mosley fand Buffalo besser ins Spiel. Rookie Devin Singletary (4 CAR, 70 YDS) bekam nur vier Carries (Frank Gore elf), kam dabei allerdings auf 70 Yards.

Mosley feierte für Gang Green einen herausragenden Einstand. Der neue Middle Linebacker war praktisch allgegenwärtig, scorte mit einem Pick Six und sicherte auch einen von Allens Fumbles. Nachdem er in Halbzeit zwei verletzt runter musste, ließ die Leistung der Defense, die durch Brian Poole auch durch einen Safety scorte, merklich nach.

Philadelphia Eagles – Washington Redskins 32:27 (0:10, 7:10, 14:0, 11:7) BOXSCORE

Es dauerte fast zwei Viertel bis die Eagles, für viele eine der personell stärksten Offenses der NFL, ins Spiel fanden. Carson Wentz (28/39, 313 YDS, 3 TD) und Co. starteten mit gehörig Sand im Getriebe, mit seinen ersten 12 Pässen verbuchte der 25-Jährige gerade mal 45 Passing Yards – und 0 Punkte. Vier der ersten fünf Eagles-Drives endeten in Punts oder Turnover on Downs.

Angeführt von einem überragenden DeSean Jackson (8 REC, 154 YDS, 2 TD) liefen die Eagles später allerdings heiß. Jacksons fing zwei 50-Yard-Touchdowns, in der Geschichte der NFL hat nun nur noch der legendäre Jerry Rice mehr Catches für 50 oder mehr Yards verzeichnen können. Im Backfield bekam Rookie Miles Sanders zusammen mit Darren Sproles die meisten Touches (12), mit 11 Runs für 25 Yards sowie einem Catch für 2 Yards offenbarte er jedoch noch Luft nach oben.

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