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NFL Week 11 Recaps: Highlights, Ergebnisse und alle Infos zu Woche 11

Die Minnesota Vikings haben sich in einem irren Thriller in letzter Sekunde gegen die Green Bay Packers durchgesetzt. Die Indianapolis Colts überrannten die Buffalo Bills und die Tennessee Titans blamierten sich bis auf die Knochen in Woche 11. Die Chiefs schocken die Cowboys.

Bye-Week: Broncos, Rams

Kansas City Chiefs (6-4) – Dallas Cowboys (7-3)
Ergebnis: 19:9 (9:3, 7:0, 3:3, 0:3) BOXSCORE

  • Das MVP-Rennen ist offiziell wieder völlig offen! Tom Brady, Matt Stafford, fast alle Kandidaten spielten über die letzten Wochen schwach, andere wie Kyler Murray fielen verletzt aus. Nun reiht sich auch Dak Prescott mit seinem zweiten schwachen Auftritt in der jüngeren Vergangenheit ein. Gegen die Chiefs kam die Passing-Offense der Gäste nie wirklich ins Rollen, Prescott beendete das Spiel mit nur 216 Passing Yards (5 Yards pro Passversuch), zwei Interceptions und ohne Touchdown.
  • Die Cowboys mussten offensiv auf Amari Cooper und Tyron Smith verzichten, in der ersten Halbzeit schlug CeeDee Lamb dann auch noch mit dem Kopf auf dem Rasen aus und musste mit einem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung raus. Gut möglich, dass Dallas bei seinem Thanksgiving-Spiel gegen die Raiders ohne die drei auskommen müssen wird.
  • Die Chiefs offenbarten offensiv derweil einmal mehr Schwachstellen. Patrick Mahomes verlor den Ball einmal mit einem Fumble, eine Interception ging zur Hälfte auf die Kappe von Mahomes und zur Hälfte auf die von Tight End Travis Kelce. Micah Parsons dominierte zudem im Pass-Rush und setzte Mahomes immer wieder unter Druck. Immerhin: Das Run-Game mit Rückkehrer Clyde Edwards-Helaire funktionierte besser.

Philadelphia Eagles (5-6) – New Orleans Saints (5-5)
Ergebnis: 40:29 (14:0, 13:7, 6:0, 7:22) BOXSCORE

  • Die Eagles klettern weiter in der NFC East und haben nach ihrem überzeugenden Sieg in der Vorwoche in Denver gleich noch ein Ausrufezeichen nachgelegt.
  • Bester Mann bei den Eagles war eindeutig Quarterback Jalen Hurts, der die Partie mit zwei Touchdown-Runs eröffnete und im vierten Viertel sogar noch einen drauf legte.
  • Hurts ist damit erst der dritte Quarterback in den vergangenen 20 Spielzeiten, dem zwei Rushing Touchdowns im ersten Viertel eines Spiel gelangen. Zuvor gelang dies nur Russell Wilson 2012 und Daunte Culpepper 2002. Letzterem war dies ebenfalls gegen die Sains gelungen.
  • Eagles-Cornerback Darius Slay trug vor der Pause noch eine Interception von Trevor Siemian über 51 Yards zum Touchdown. Das war bereits sein dritter defensiver Return-Touchdown in dieser Saison. Zuvor hatte er zwei Fumbles in die Endzone getragen.

Minnesota Vikings (6-5) – Green Bay Packers (8-4)
Ergebnis: 34:31 (9:3, 7:7, 7:7, 11:14) BOXSCORE

  • Die Vikings haben einen irren Schlagabtausch mit ihrem NFC-North-Rivalen Packers in letzter Sekunde durch ein Field Goal von Greg Joseph gewonnen. Davor ging es zwischen beiden Teams in der zweiten Hälfte unerbittlich hin und her.
  • Nachdem Aaron Rodgers die Packers trotz einer schmerzenden Zehenverletzung mit einem 25-Yard-Touchdown-Pass auf Fullback Josiah Deguara kurz vor der Pause wieder in Schlagdistanz gebracht hatte, startete die wilde Fahrt in der zweiten Hälfte. Justin Jefferson und Davante Adams tauschten Touchdowns im dritten Viertel aus, ehe die Packers durch einen weiteren Adams-Score im vierten Viertel erstmals seit Spielbeginn in Führung gingen.
  • Kirk Cousins fand Justin Jefferson erneut für einen 23-Yard-Touchdown für eine 31:24-Führung mit 2:17 Minuten auf der Uhr, zu viel Zeit für die Gäste, denn sie schlugen umgehend zurück – Rodgers feuerte einen Deep Ball auf Marquez Valdes-Scantling für einen 75-Yard-Touchdown zum Ausgleich zwei Minuten vor Schluss. Doch Cousins hatte noch eine Antwort und brachte sein Team bis in die Red Zone, wo die Vikings die Uhr herunterspielten und Joseph mit auslaufender Uhr das Field Goal zum Sieg treten ließen.

New York Jets (2-8) – Miami Dolphins (4-7)
Ergebnis: 17:24 (7:7, 0:0, 7:7, 3:10) BOXSCORE

  • Die Dolphins haben ihr drittes Spiel in Serie gewonnen und damit ihr Division-Duell gegen die Jets für sich entschieden.
  • Dabei war das Spiel lange Zeit ausgeglichen, nachdem es zum Ende des dritten Viertels 14:14 stand. Zu Beginn des Schlussviertels fand schließlich Tua Tagovailoa Running Back Myles Gaskin für einen 5-Yard-Touchdown-Pass. Die Vorentscheidung besorgte dann Kicker Jason Sanders mit einem 24-Yard-Field-Goal nach der Two-Minute Warning.
  • Bei den Jets wiederum machte Joe Flacco seinen ersten Start der Saison und spielte ordentlich. Nach einer frühen Interception von Tagovailoa gelang ihm durch einen 2-Yard-Touchdown-Pass zu Jamison Crowder der Ausgleich. Gleiches schaffte er dann im dritten Viertel durch einen 62-Yard-Touchdown-Pass auf Elijah Moore. Allerdings verlor er auch einen Fumble in der ersten Hälfte.
  • Beide Teams vergaben vor der Pause je einen Field-Goal-Versuch, Jets-Kicker Matt Ammendola versagte dann im Drive nach dem Gaskin-Touchdown noch ein zweites Mal.

Carolina Panthers (5-6) – Washington Football Team (4-6)
Ergebnis: 21:27 (7:0, 7:14, 0:7, 7:6) BOXSCORE

  • Zweiter Sieg in Serie für Washington nach dem Sieg über die Tampa Bay Buccaneers in der Vorwoche!
  • Quarterback Taylor Heinicke hatte großen Anteil an diesem Erfolg. Nicht nur gelangen ihm insgesamt drei Touchdown-Pässe, er bewies auch einen Hang zur Dramatik. Wenige Sekunden vor der Pause fand er Terry McLaurin für einen 12-Yard-TD zum Ausgleich und im vierten Viertel scrambelte er sehenswert vor einem wichtigen Pass zum neuen First Down bei 4th Down in der gegnerischen Hälfte. Am Ende bereitete er dann noch die zwei Field Goals von Joey Slye in den Schlussminuten vor.

Buffalo Bills (6-4) – Indianapolis Colts (6-5)
Ergebnis: 15:41 (0:14, 7:10, 0:14, 8:3) BOXSCORE

  • Während die Colts den zeitgleichen Patzer der Titans ausnutzten und einen Schritt näher an die Spitze in der AFC South heranrückten, gaben die Bills ihren Spitzenplatz in der AFC East an die Patriots ab.
  • Überragender Mann auf dem Feld war einmal mehr Running Back Jonathan Taylor, der komplett eskalierte und bis zum Ende des dritten Viertels fünf Touchdowns erzielte. Neben einer 23-Yard-Touchdown-Reception im ersten Viertel legte er vier Rushing Touchdowns drauf. Insgesamt kam Taylor auf 204 Scrimmage Yards.
  • Taylor hat nun 13 Rushing Touchdowns in dieser Saison und ist damit erst der vierte Spieler in der Franchise-Geschichte mit mehreren Saisons mit einer zweistelligen Anzahl an Rushing Touchdowns – er hatte bereits im Vorjahr 11. Die anderen waren Edgerrin James, Marshall Faulk und Joseph Addai.

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