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NFL Week 2 Rückblick: Highlights, Ergebnisse und alle Infos zu Woche 2

Woche 2 sorgte für einige faustdicke Überraschungen und dramatische Last-Second-Entscheidungen. Die Dolphins schockten die Ravens, die Jets die Browns und die Cardinals legten ein verrücktes Comeback in Vegas hin. San Francisco verlor seinen Quarterback, während Amon-Ra St. Brown erneut groß aufspielte. Am Montagabend überrollten die Bills dann die Titans.

Buffalo Bills (2-0) – Tennessee Titans (0-2)
Ergebnis: 41:7 (7:7, 10:0, 24:0, 0:0) BOXSCORE

Nach dem Super-Bowl-Sieger in Woche 1 kassierte auch der AFC-Top-Seed des Vorjahres eine Klatsche gegen die Buffalo Bills. Vorbei war dieses Spiel eigentlich schon zur Pause, als Josh Allen Stefon Diggs für einen 4-Yard-Touchdown-Pass in der Endzone gefunden hatte.

Jener Diggs (12 REC, 148 YDS) sorgte für eine Galavorstellung und erzielte mit 3 Touchdowns einen neuen Karrierebestwert, nachdem er im dritten Viertel noch einen 46-Yard-TD und einen 14-Yard-TD nachgelegt hatte. Josh Allen wiederum legte 317 Yards und 4 Touchdowns auf. Die Vorstellung der Bills war dermaßen dominant, dass Allen und weitere Starter bereits Ende des dritten Viertels ausgewechselt wurden.

Die Titans wiederum hielten nur im ersten Viertel mit, als ihr Opening Drive direkt zum Touchdown durch Derrick Henry führte. Es war ihr einziger vorzeigbarer Drive, danach brachen die Gäste auf allen Ebenen auseinander.

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Ryan Tannehill warf zwei Interception, wobei Linebacker Matt Milano aus der zweiten einen Pick-Six machte. Es war Milanos erste Interception in der NFL überhaupt.

Danach war Feierabend für Tannehill (11/20, 117 YDS, 2 INT), für den Rookie Malik Willis übernahm. Doch auch jener hatte keinen guten Einstand und verlor einen Fumble bei einem Scrambling.

Das Spiel der Woche

New Orleans Saints (1-1) – Tampa Bay Buccaneers (2-0)
Ergebnis: 10:20 (3:0, 0:0, 0:3, 7:17) BOXSCORE

Tom Brady (18 von 24 für 190 Yards, 1 TD und 5.1 Total EPA) musste ohne Donovan Smith, Chris Godwin und Julio Jones um jedes Yard in dieser zähen Defense-Schlacht kämpfen. Letztendlich reichte der eine gute 80-Yards-TD-Drive aber zum Sieg, da er den Gegner unter Druck setzte und zu Fehlern drängte.

Jameis Winston (25 von 40 für 236 Yards, 1 TD, 3 INTs, und -16 Total EPA) spielte mit Frakturen im Rücken und sah klar limitiert aus. Vor allem seine Accuracy ließ zu wünschen übrig, was für den Großteils des Spiel wenig Relevanz hatte. Dank der Führung ließ Todd Bowles seine DBs in Coverage auf die ungenauen Bälle warten – drei INTs in Hälfte zwei, davon ein Pick Six, entschieden schlussendlich das Spiel.
Die Saints eröffneten überraschend mit Power Runs für Mark Ingram und Taysom Hill ohne Alvin Kamara, aber die Bucs DL stellte sich flott um und stoppte den Lauf ab dem zweiten Viertel gut.

Cleveland Browns (1-1) – New York Jets (1-1)
Ergebnis: 30:31 (7:0, 7:14, 3:0, 13:17) BOXSCORE

Kurze Pässe und Laufspiel: Die Jets konnten anfangs den offensichtlichsten aller Gameplans nicht im Zaum halten. Jacoby Brissett (22 von 27 für 229 Yards, 1 TD, 1 INT und 16.6 Total EPA) spielte ein fast fehlerfreies Spiel, bei dem er vor allem Amari Cooper (9 von 10 für 101 Yard, 1 TD und 10.8 EPA) super in Szene setzte.

Das alles sah für die Browns gut aus, noch besser wurde es nur, als ihnen innerhalb der 2-Minute-Warning der TD zum 30:17 via Nick Chubb (17 für 83 Yards, 3 TDs und 7.4 Total EPA) gelang.

Auftritt des sich bis dahin schon fast gewohnt abmühenden Joe Flacco (26 von 44 für 307 Yards, 4 TDs und 12.4 EPA). Er fand zuerst Corey Davis hinter der schlafenden Browns Defense zum langen TD. Einen Onside-Kick später bewegte er den Ball mit ein paar präzisen Würfen in die Redzone, bevor er mit einem TD zu Rookie Garrett Wilson (8 von 14 für 102 Yards, 2 TDs und 7.1 EPA) den Upset komplett machte.

Detroit Lions (1-1) – Washington Commanders (1-1)
Ergebnis: 36:27 (12:0, 10:0, 7:15, 7:12) BOXSCORE

Beim Duell der großartigen Trench-Teams hatten die Lions eindeutig die besseren Lines. Die OL konnte Push generieren gegen die gute Commanders Front, und erlaubte Jared Goff lange genug aufrecht zu bleiben um Amon-Ra St. Brown zu finden.

St. Brown war mit 9 von 12 für 116 Yards, 2 TDs und 3.5 receiving EPA sowie 2 für 68 Yards und 3.0 EPA rushing eindeutig der Star der Lions-Offense. Die Commanders hatten keine Antwort auf ihn.

Auch die Detriot DL dominierte das Spiel lange und erzielte auch einen Safety. Rookie-Erstrundenpick Aidan Hutchinson zeigte mit 3 Sacks in Hälfte eins, warum er beinahe der #1 Overall Pick gewesen wäre.

Jared Goff (20 von 34 für 256 Yards, 4 TDs und 1.2 EPA) hatte zwar Chemie mit St. Brown, sah aber mit den anderen Receivers noch sehr inakkurat und nicht gut eingespielt aus.

St. Brown erreichte derweil gleich zwei Rekordmarken mit seiner Leistung gegen Washington.

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