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Preseason Week 2: Murray enttäuscht, Haskins wacklig, nächste Eagles-QB-Verletzung

Der zweite Preseason-Spieltag ist in vollem Gange: Kyler Murray kann nicht an sein überzeugendes Preseason-Debüt anknüpfen, während Dwayne Haskins weiter Licht und Schatten zeigt. Den Eagles gehen die Quarterbacks aus, während die Ravens und Cardinals Defense-Starter verlieren.

Arizona Cardinals (1-1) – Oakland Raiders (2-0) 26:33 (0:17, 10:9, 3:0, 13:7) BOXSCORE

Kyler Murrays NFL-Debüt gegen die Chargers in der Vorwoche war vielversprechend: Schnelle Pässe, eine unheimlich hohe Accuracy und außerdem zeigte er seine Armstärke sowie seine Mobilität gegen Pass-Rusher. Gegen die Raiders sah das deutlich durchwachsener aus: Murray wirkte insgesamt wackliger, er verfehlte einige Male seine Receiver auf für ihn ungewöhnliche Art und Weise. Insbesondere bei einigen vertikalen Pässen klappte das Timing nicht, zusätzlich kassierte Murray (3/8, 12 YDS; 1 ATT, 4 YDS) einen Safety, als er gegen wiederholt schnell durchbrechende Raiders-Pass-Rusher beim Zurückweichen in der Endzone zu Boden ging.

Während mit einer gänzlich neuen Offense mit einem Rookie-Quarterback Wachstumsschmerzen zu erwarten sind, war die Starting-Defense der Cardinals erneut ein großes Fragezeichen. Wie bereits gegen die Chargers marschierte die gegnerische Offense problemlos das Feld runter, Oakland eröffnete mit sechs Plays für 75 Yards und kam nie in ein Third Down. Das waren immerhin noch die Raiders-Starter – beim nächsten Drive führte auch Mike Glennon die Raiders prompt zu einem Field Goal.

Baltimore Ravens (2-0) – Green Bay Packers (1-1) 26:13 (6:0, 7:6, 7:7, 6:0) BOXSCORE

Der 15. Preseason-Sieg in Folge für die Ravens – die letzte Niederlage in der Saisonvorbereitung gab es am 3. September 2015 gegen Atlanta – begann mit zwei langen Ravens-Drives, wie man sie in der kommenden Saison wohl häufiger sehen dürfte: Viel Run Game und gelegentliche schnelle Pässe für Lamar Jackson.

Jackson (6/10, 58 YDS; 2 ATT, 14 YDS), dessen spektakulärer 18-Yard-Touchdown-Run aufgrund einer Strafe gegen Receiver Willie Snead nicht in den Statistiken auftaucht, führte Baltimore zu zwei aufeinanderfolgenden Field Goals, ehe sein Abend beendet war. Trace McSorley (8/13, 74 YDS, TD, INT; 1 ATT, 17 YDS) erhielt die meisten Snaps. Im Backfield war Rookie Justice Hill (10 ATT, 49 YDS, TD) der auffälligste Spieler, den ersten Drive mit den Startern spielte aber Mark Ingram, gefolgt anschließend von Kenneth Dixon und Gus Edwards.

Auf Packers-Seite gab es die erste Enttäuschung schon vor Spielbeginn: Das erwartete Debüt von Aaron Rodgers in der Offense von Matt LaFleur muss noch warten, Rodgers wurde kurzfristig aufgrund einer leichten Rückenblessur aus dem Spiel gehalten. So gab es für Packers-Fans jede Menge Tim Boyle (12/21, 107 YDS, TD) zu sehen, nachdem DeShone Kizer (5/10, 70 YDS) einen Turnover on Downs sowie ein Field Goal verzeichnet hatte.

Washington Redskins (0-2) – Cincinnati Bengals (1-1) 13:23 (6:0, 7:6, 0:7, 0:10) BOXSCORE

In Abwesenheit des nach wie vor verletzten Colt McCoy eröffnete Case Keenum die Partie für Washington durchwachsen; nach drei Drives hatte er Feierabend und Dwayne Haskins übernahm. Der erste Drive des Rookies war direkt ein Erfolg, bei 3rd&8 warf er einen sehenswerten langen Pass auf Robert Davis zum 55-Yard-Touchdown.

Es war das Highlight des Abends für Haskins (7/14, 114 YDS, TD), der ansonsten erneut Licht und Schatten zeigte. Das galt für die gesamte Redskins-Offense, deren Highlight darüber hinaus ein 26-Yard-Run von Adrian Peterson gleich beim ersten Play from Scrimmage war. Die Starting-Defense, insbesondere die Defensive Line, präsentierte sich im Vergleich deutlich besser.

Der beste Quarterback auf dem Feld in Washington war an diesem Abend Ryan Finley. Cincinnatis Backup zeigte seine Accuracy, wenngleich in einem sehr auf das Kurzpassspiel ausgelegten Ansatz. Finley (20/26, 150 YDS, 2 TD) konnte die Offense so aber regelmäßig kontinuierlich das Feld runter bewegen, nachdem der Opening-Drive mit Starter Andy Dalton (5/9, 36 YDS, INT) in einem Pick-Six geendet hatte: Montae Nicholson trug den Ball 96 Yards in die Bengals-Endzone zurück.

Jacksonville Jaguars (0-2) – Philadelphia Eagles (1-1) 10:24 (0:0, 3:7, 0:7, 7:10) BOXSCORE

Zweites Preseason-Spiel, zweite Quarterback-Verletzung für die Eagles: Nachdem sich Nate Sudfeld in der Vorwoche das Handgelenk gebrochen hat, erwischte es dieses Mal Cody Kessler – Kessler, der am Donnerstagabend startete, musste gegen die Jags mit einer Gehirnerschütterung raus. Starter Carson Wentz spielte auch im zweiten Preseason-Spiel nicht, infolge der Kessler-Verletzung wurde es ein ausgeprägter Arbeitstag für Rookie Clayton Thorson (16/26, 175 YDS, TD, INT).

Generell spielten erneut zahlreiche Eagles-Starter überhaupt nicht; umso überraschender war es, dass Jordan Howard (4 ATT, 15 YDS) mehrere Drives absolvierte. Es dürfte ein Hinweis darauf sein, wie offen das Backfield in Philly ist. Rookie Miles Sanders (5 ATT, 31 YDS) hinterließ einen besseren Eindruck und hatte früh einige explosive Szenen.

Ebenfalls positiv auffällig bei den Eagles: Jordan Mailata, der den gesamten Abend auf Right Tackle verbrachte, Edge-Rusher Daeshon Hall und Running Back Donnel Pumphrey, der erneut seine Agilität unter Beweis stellte.

Atlanta Falcons (0-3) – New York Jets (1-1) 10:22 (0:6, 10:0, 0:3, 0:13) BOXSCORE

Die elfte Preseason-Niederlage in Folge für Atlanta ging einher mit einem Shutout in der zweiten Hälfte – doch auch die Starting-Offense hatte ihre liebe Mühe. Matt Ryan (10/14, 118 YDS) und Co. kamen für vier Drives auf das Feld, unerwartet häufig. Neben zwei Punts und einem Field-Goal-Fehlschuss reichte es lediglich zu einem Field Goal.

Ryan kassierte dabei drei Sacks und auch das Run Game funktionierte nicht, generell war die Offensive Line, versinnbildlich durch den wackligen Ty Sambrailo, ein merkliches Problem. Der erste Drive der Backups um Matt Schaub endete dann prompt nach elf Plays und 80 Yards in der Jets-Endzone.

Ganz anders der Eindruck, den die Jets hinterließen. Sam Darnold (5/7, 46 YDS) eröffnete die Partie erneut mit einem von Tempo geprägten Touchdown-Drive – seine beiden weiteren Drives endeten mit schnellen Punts – und während Le’Veon Bell erneut nicht mit von der Partie war, durfte Ty Montgomery (7 ATT, 36 YDS, TD) mit den Startern ran.

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