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Preseason Week 2: Stidham führt Patriots zu Comeback-Sieg

Der zweite Preseason-Spieltag ist in vollem Gange: Daniel Jones konnte nur teilweise an sein starkes Debüt anknüpfen, während die Miami Dolphins überraschend Josh Rosen starten ließen. Die New England Patriots legten einen Comeback-Sieg in Nashville dank Rookie Jarrett Stidham hin, während der zweite Anzug der Cleveland Browns einen guten Tag erwischte.

Tennessee Titans (1-1) – New England Patriots (2-0) 17:22 (8:0, 9:8, 0:7, 0:7) BOXSCORE

Leichtes Aufatmen bei den Titans. Marcus Mariota setzte ein Ausrufezeichen nach einer wenig inspirierenden Vorstellung in der Vorwoche. Der etatmäßige Starting Quarterback legte einen sehenswerten 87-Yard-Drive über zehn Plays für einen 11-Yard-Touchdown-Pass auf Tight End Delanie Walker im ersten Viertel hin. Zudem lief er anschließend – improvisiert – zu einer Two-Point Conversion. Die Serie kam im Übrigen nach zwei schnellen 3-and-Outs, in denen Mariota auch einen Sack nach schwacher Protection einsteckte.

Bei den Patriots blieb Tom Brady trotz anderslautender Spekulationen im Vorfeld erneut draußen. Ein Grund könnte gewesen sein, dass beide Teams unter der Woche ohnehin schon gegeneinander trainiert hatten. Ein anderer, dass das Receiving Corps derzeit unter zahlreichen Ausfällen leidet. Also war Brian Hoyer erneut der Starter und erwischte einen überschaubaren Start. Direkt in seiner ersten Serie leistete er sich eine Interception zu Ex-Patriots-Cornerback Logan Ryan. Er schüttelte dies jedoch ab und orchestrierte im zweiten Viertel einen Touchdown-Drive seinerseits. Anschließend passte er noch für eine Two-Point-Conversion.

Indianapolis Colts 0-2) – Cleveland Browns (2-0) 18:21 (0:7, 7:7, 3:7, 8:0) BOXSCORE

Die Browns schonten eine Reihe von Startern nach zwei kräftezehrenden Tagen gemeinsamen Trainings gegen die Colts. Allen voran Baker Mayfield, Odell Beckham Jr. sowie Myles Garrett in der Defense saßen draußen. Nicht mal Backup-QB Drew Stanton sah das Feld.

Im Fokus stand daher die zweite Reihe und das Duell um den dritten Quarterback-Job des Teams. Garrett Gilbert machte den Anfang und überzeugte. Ihm gehörte die erste Hälfte und er führte sein Team zu zwei Touchdowns – Jaelen Strong und D’Ernest Johnson vollendeten die Drives in der Endzone. „Ich war sehr glücklich mit Garrett. Er kam rein und hatte Kontrolle im Huddle und machte die Plays, die er machen sollte. Zudem machte er wenige Fehler“, sagte Head Coach Freddie Kitchens im Anschluss. Nach der Pause durfte dann David Blough ran, dem ebenfalls ein Touchdown-Drive gelang. Kitchens war auch mit ihm zufrieden „unter diesen Umständen“, wie er konstatierte.

Pittsburgh Steelers (2-0) – Kansas City Chiefs (1-1) 17:7 (0:0, 7:7, 0:0, 10:0) BOXSCORE

Positiv formuliert muss man sagen, dass die Defensivreihen in dieser Partie den insgesamt besseren Eindruck hinterließen. Insgesamt produzierten diese nämlich fünf Turnovers im Spiel. In der ersten Hälfte leisteten sich beide etwa verlorene Fumbles in aufeinanderfolgenden Drives. Erst verlor Running Back Carlos Hyde aufseiten der Chiefs das Leder, dann schenkte Wide Receiver Donte Moncrief direkt im nächsten Play den Ball wieder her. Später kassierte Chiefs-QB Chad Henne einen Strip-Sack. Chiefs-Tight-End Blake Bell verlor einen Fumble in der zweiten Hälfte, während Steelers-QB Josh Dobbs eine Interception tief in der gegnerischen Hälfte warf.

Positiv war aus Sicht der Chiefs, dass Rookie-Receiver Mecole Hardman erneut seinen Weg in die Endzone fand. Er fing einen 17-Yard-Touchdown-Pass von Henne. Patrick Mahomes (2/5, 11 YDS; 1 CAR, 8 YDS) spielte die erste Serie und sorgte für ein First Down. Ansonsten war Wide Receiver Cody Thompson auffällig mit 6 Receptions für 69 Yards.

Houston Texans (1-1) – Detroit Lions (0-2) 30:23 (10:0, 7:10, 3:6, 10:7) BOXSCORE

Das dynamische Duo der Texans gab sein Preseason-Debüt: Quarterback Deshaun Watson führte Houston zu Beginn zu einem 75-Yard-Touchdown-Drive und fand dabei – natürlich – Wide Receiver DeAndre Hopkins, der aus 4 Yards vollendete. Zudem schaffte Edge Rusher Whitney Mercilus in der ersten Defensiv-Serie des Teams einen Strip-Sack gegen Josh Johnson und die Lions. Center Graham Glasgow eroberte allerdings den Ball.

Stichwort Josh Johnson: Der wurde erst in der Vorwoche verpflichtet und durfte gleich für Detroit starten – Backup-QB Tom Savage fiel mit einer Kopfverletzung aus der Vorwoche aus. Johnson überzeugte auch sonst wenig und leistete sich noch eine Interception. Seine Chancen, den Sprung in den Regular-Season-Kader zu schaffen, sind jedoch ohnehin eher theoretischer Natur. Starter Matthew Stafford saß indes wie in der Vorwoche draußen.

Seine gute Leistung der Vorwoche bestätigte derweil Quarterback Joe Webb für die Texans. Nachdem er letzte Woche das gesamte Spiel gemacht hatte, durfte er dieses Mal nach Watsons Auftritt bis auf die finale Serie alle Snaps nehmen. Er kam auf 185 Yards (TD, INT), ließ aber an Präzision vermissen (14/25). Am Ende durfte Jordan Ta’amu, ein Undrafted Rookie von Ole Miss, ran. Sein einziger Pass fand sein Ziel für 3 Yards.

Los Angeles Rams (0-2) – Dallas Cowboys (1-1) 10:14 (7:7, 3:0, 0:7, 0:0) BOXSCORE

Hochklassig war es nicht, das Gastspiel der Rams und Cowboys in Honululu/Hawaii. Beide Teams präsentierten sich undiszipliniert und produzierten insgesamt 29 Penalties für 216 Yards – die Rams „gewannen“ diesen Vergleich indes mit 18 Penalties für 128 Yards. Zudem leisteten sich beide Teams jeweils zwei Turnovers – einmal sogar in aufeinanderfolgenden Plays.

Die Cowboys starteten Dak Prescott, der alle 5 seiner Pässe an den Mann brachte (64 Yards). Überraschend kam dann, dass Mike White anschließend ran durfte, allerdings nicht überzeugte. White kam lediglich au 30 Yards (7/13) und warf eine Interception. Am Ende übernahm Cooper Rush und führte das Team zum entscheidenden Touchdown im dritten Viertel.

Rush allerdings musste auch ordentlich einstecken: Bei einem Slide wurde er hart am Kopf von Rams-Linebacker Troy Reeder, der mit dem Kopf voranging, erwischt. Die Schiedsrichter nannten es zwar nicht Targeting, verwiesen Reeder aber dennoch des Feldes. Kurz darauf wurde Rush auch noch tief erwischt und es gab eine Strafe für Roughing the Passer. Er überstand das Spiel dennoch unbeschadet.

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