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Rhein Fire gewinnt Heimspiel-Debüt deutlich

Rund 15 Jahre mussten die Fans von Rhein Fire auf das Comeback ihres Teams warten. Am vergangenen Sonntag war es dann endlich soweit und rund 8.000 Fans feierten das erste Heimspiel von Rhein Fire in der Duisburger Schauinsland-Reisen Arena.

In der Woche vor dem Spiel musste das Office Team um Geschäftsführerin Patrica Klemm noch einmal Vollgas geben und praktisch rund um die Uhr arbeiten, um für die Heimspiel Premiere alle wichtigen Weichen zu stellen. So mussten diverse Sicherheitskonzepte noch einmal nachbearbeitet, mit den beteiligten Subunternehmen kommuniziert und vor allem der minutengenaue Ablauf des Gamedays organisiert werden.

Als am Sonntag um 12 Uhr dann die Tore der Arena geöffnet wurden, staunte man auch bei Fire nicht schlecht, dass bereits mehrere Hundert Fans vor dem Stadion warteten. Rund drei Stunden feierte man dann gemeinsam das Comeback mit Live-Musik der Wounded Ducks, dem Headcoach Jim Tomusula, den Pyromaniacs Cheerleadern und diversen Food-Trucks, bevor die Menge dann gegen 14:30 Uhr in das Stadion wechselte, um die Teams entsprechend zu empfangen.

Auch die Mannschaft von Fire zeigte sich von der Kulisse beeindruckt und agierte zunächst nervös. Im ersten Quarter wurde das Laufspiel der Heimmannschaft immer wieder schnell gestoppt und ein Field Goal Versuch von Daniel Schuhmacher segelte links am Tor vorbei. Die Rams aus Istanbul machten es zunächst besser, immer wieder fand der australische Quarterback Jason Stegman seine Receiver, schließlich auch zum Touchdown auf Saikatipogl und der 0-6 Führung für die Rams.

Im zweiten Quarter zündete die Mannschaft dann jedoch und vor allem Quarterback Matt Adam war anzumerken, dass er mit der Vorstellung seiner Offense im ersten Spielviertel absolut nicht zufrieden war. Innerhalb nur weniger Minuten bediente er TE Florian Eichhorn über 24 Yards, WR Nate Robitaille über 62 Yards und dann den wieder genesenen WR Harlan Kwofie über 24 Yards mit Traumpässen zu Touchdowns, bevor Kicker Daniel Schuhmacher den Halbzeitstand von 23-6 mit einem 50-Yard Field Goal herstellen konnte.

Angeschlagen gingen die Gäste aus Istanbul in die Halbzeitpause und fanden auch anschließend nicht mehr in das Spiel zurück. Der Angriff von Fire bewegte den Ball vor allem durch die Luft nach Belieben und QB Matt Adam bediente im dritten Quarter für seine Touchdown Pässe vier und fünf erneut Nate Robitaille und Harlan Kwofie. Insgesamt konnte Adam 66 Prozent seiner Pässe für 365 Yards und 5 Touchdowns ans Ziel bringen – bei nur einer Interception.

Jedes Mal wenn die Rams glaubten, vielleicht doch wieder zurück ins Spiel zu finden, zeigte die Fire Defense, dass sie zu den besten Verteidigungsreihen der Liga zählt. Nicht nur, dass man nur 12 First Downs der Rams im ganzen Spiel zuließ (Fire mit 24 First Downs), erneut konnte man 4 Turnovers (3 Fumbles und 1 Interception) erzielen und damit mehrfach die Rams um die Möglichkeit bringen, Punkte zu erzielen.

Das letzte Quarter nutzte Headcoach Jim Tomsula dann, um den ganzen Kader noch einmal durch zu rotieren und nahm zudem den Fuß vom Gas, um den Score nicht weiter in die Höhe zu treiben. Zwar erhöhte Running Back Jason Aguemon mit einem Touchdown Lauf über 3 Meter noch einmal für die Heimmannschaft, kurz vor Schluss gelang den Türken dann aber noch mit einem Pass-Touchdown der Anschluss-Score zum Endstand von 42-12 für Rhein Fire.

In der nächsten Woche trifft die Mannschaft nun zum absoluten Spitzenspiel zu Hause auf die Barcelona Dragons. Beide Mannschaften sind mit 3 Siegen in die Saison gestartet und führen gemeinsam die South Division an. Es kann deswegen mit einem bis zum Schluß spannenden Spiel gerechnet werden.

Spielort am 26.06. ist erneut die Schauinsland-Reisen Arena – die Fire Party beginnt um 12 Uhr, der Kickoff erfolgt um 15.00 Uhr. Tickets können wie immer erworben über die Webseite www.rheinfire.eu oder direkt bei Ticketmaster.

Statistiken zum Spiel finden Sie hier: Gamebook – Fire vs. Rams

Quelle/Fotos: © Rhein Fire Düsseldorf – Presse

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