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Saints mühen sich zu deutlichem Sieg über zahnlose Bears

New Orleans Saints vs. Chicago Bears 21:9

Die New Orleans Saints haben durch einen am Ende deutlichen 21:9-Heimsieg über die Chicago Bears die Divisional Playoffs der NFL erreicht. Dabei reichte ihnen eine grundsolide Leistung gegen Gäste, die viel zu viele Fehler machten und etliche Geschenke verteilten. (Hier geht es zu den Highlights des Spiels!)

Die Bears gewannen den Coin Toss und entschieden sich, den Saints zuerst den Ball zu geben. Jene machten daraus aber herzlich wenig. Im Gegenteil: Bei 4th and 4 an der gegnerischen 38 entschied sich Saints-Head-Coach Sean Payton gar, zu punten.

Wenig später machten es die Hausherren dann besser. Brees fand Wide Receiver Michael Thomas für einen 11-Yard-Touchdown-Pass zur Führung der Saints. Die Bears hatten in der Folge ihre beste Chance auf einen Touchdown im Spiel: Nach einem angetäuschten End Around bekam Trubisky den Ball für einen delayed Flea-Flicker zurück und feuerte einen sehr guten Deep Ball in die Endzone – doch Wide Receiver Javon Wims ließ den Ball ohne Druck durch seine Arme rutschen.

Kurz darauf wurden die Gäste bei einem vierten Versuch gestoppt, weil Trubisky bei einem Rollout lieber ins Aus stieg, anstatt per Dive gegen Druck das First Down zu erzwingen. Wenig später sorgte Payton dann für eine weitere erzkonservative Entscheidung: Bei 4th and 2 an der 32 von Chicago ließ er Kicker Will Lutz zum Field Goal antreten, doch jener vergab dann obendrein aus 50 Yards.

Die Bears kamen zu ihren ersten Punkten Mitte des zweiten Viertels durch ein 36-Yard-Field-Goal. Eine Chance auf mehr hatte zuvor Tight End Cole Kmet mit einer Strafe für Unsportsmanlike Conduct in der Red Zone zunichte gemacht. Dem voraus ging ein verlorener Fumble vom Allzweckwaffe Taysom Hill, der einen Strip-Sack von Safety Tashaun Gipson kassierte – Defensive Lineman John Jenkins pflückte den Fumble dann aus der Luft.

Bears verteilen zahlreiche Geschenke an Saints

Die Bears bekamen innerhalb der finalen zwei Minuten nochmals den Ball zurück, doch machten sie daraus absolut nichts. Mit fragwürdigen Laufspielzügen spielten sie die Uhr zwar herunter, schenkten jedoch jegliche Chancen auf weitere Punkte her.

Nach der Pause wurde Wide Receiver Anthony Miller für einen Schlag gegen einen Gegenspieler disqualifiziert und schwächte damit die Bears, die ohnehin schon auf mehrere Starter verzichten mussten, noch ein wenig mehr.

Beide Seiten taten sich offensiv nach dem Break merklich schwer. Die Defenses übernahmen das Kommando, wobei gerade die Defensive Line der Saints immer wieder das Duell an der Line gewann – teilweise mit fünf Rushern – und damit Chicagos Offense meist schon im Keim erstickte. Auf der anderen Seite war es zumeist die Coverage, mit der sich Brees und Co. schwertaten.

Und so fühlte sich dann der 6-Yard-Touchdown-Catch von Running Back Latavius Murray nach Checkdown-Pass von Brees vier Minuten vor Ende des dritten Viertels wie eine Vorentscheidung an. Zuvor hatte Bears-Safety Eddie Jackson den Saints bei 4th and 3 mit Hill im Backfield ein First Down tief in der Red Zone geschenkt, weil er vor dem Snap ins Offside rannte.

Den Deckel endgültig drauf machte schließlich Corona-Rückkehrer Running Back Alvin Kamara mit einem 3-Yard-Touchdown-Lauf 8:50 Minuten vor Schluss – es war das i-Tüpfelchen auf einem Drive, der 8:51 Minuten von der Uhr nahm. Den Bears gelang noch ein Goal-Line-Stand und ein Touchdown von Jimmy Graham mit auslaufender Uhr, der aber nichts am Resultat änderte

New Orleans Saints (12-4, #2) – Chicago Bears (8-8, #7)
Ergebnis: 21:9 (7:0, 0:3, 7:0, 7:6) BOXSCORE

Brees‘ Touchdown-Pass zu Thomas im ersten Viertel war sein 35. Touchdown-Pass in den Playoffs überhaupt. Er ist damit der sechste Spieler überhaupt mit 35 TD-Pässen in der Postseason.

Brees warf in der zweiten Hälfte einen 38-Yard-Pass auf Thomas. Dies war Thomas‘ erstes Deep Target (mehr als 20 Air Yards) überhaupt in dieser Saison laut Next Gen Stats.

Chicago leistete sich 9 Penalties für 50 Yards. Gravierender und spielentscheidend: Sie gaben damit 5 First Downs her, die Mehrzahl davon in der eigenen Red Zone.

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