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Seattles Defense lebt! Seahawks behalten im Division-Thriller die Oberhand

Seattle Seahawks vs. Arizona Cardinals 28:21

Die Seattle Seahawks haben das Division-Duell gegen die Arizona Cardinals mit 28:21 für sich entschieden und sich somit an die Spitze der NFC West gesetzt. Die Gäste hatten in der letzten Minute des Spiels noch die Chance auf den Sieg, die zuletzt so gescholtene Defense der Seahawks behielt im entscheidenden Moment jedoch die Oberhand.

Die zweite Woche in Serie hatte die Offense der Cardinals in den letzten Sekunden des Spiels die Chance, einen Rückstand zu drehen – wie könnte es gegen die Seahawks, deren Spiele regelmäßig in Krimis enden, auch anders sein? In der heutigen Nacht war Kyler Murray (29/42, 269 YDS, 2 TD, 5 ATT, 15 YDS) und Co. das Glück jedoch nicht hold.

Beim Stand von 21:28 waren die Cardinals eine Minute vor Schluss zwar bis an die 27-Yard-Linie der Seahawks marschiert, konnten den Drive jedoch nicht erfolgreich abschließen: Nach einer Incompletion von Murray auf Christian Kirk (4 REC, 50 YDS) attackierte der Quarterback zweimal aggressiv die Endzone, einmal auf Larry Fitzgerald (8 REC, 62 YDS), einmal auf Andy Isabella (REC, 6 YDS), beide Pässe wurden jedoch gut verteidigt, beide Male war Quandre Diggs als Safety zur Stelle, Star-Receiver DeAndre Hopkins (5 REC, 51 YDS) hatte bei dieser Sequenz kein einziges Target bekommen. Beim entscheidenden Fouth Down schlug dann Carlos Dunlap Kelvin Beachum und brachte Kyler Murray in der Pocket zu Fall. Der Sack entschied das Spiel für Seattle.

Die Gastgeber waren bei ihrem ersten Drive sofort mit 7:0 in Führung gegangen: Bei dem eröffnenden 75-Yard-Drive schafften die Seahawks gleich bei drei Third Downs ein neues First Down, mit einem 25-Yard-Pass fand Russell Wilson (23/28, 197 YDS, 2 TD, 10 ATT, 42 YDS) schließlich D.K. Metcalf (3 REC, 46 YDS, TD) in der Endzone. Im Anschluss blieb das von vielen erwartete Offensiv-Spektakel allerdings aus.

Tatsächlich starteten die Cardinals, bei denen offensiv zunächst überhaupt nichts zusammenlief, mit zwei Three-and-Outs ins Spiel, die Seahawks wiederum punteten ebenfalls zweimal nach nur drei Plays ohne großen Raumgewinn. Beim anschließenden Drive fand Murray mit einem sehenswerten Pass unter Druck jedoch Maxx Williams (2 REC, 29 YDS), Kenyan Drake (11 ATT, 29 YDS, TD, 4 REC, 31 YDS) sorgte mit einem kurzen Touchdown-Run für den 7:7-Ausgleich.

Mit einem 75-Yard-Drive schlugen die Seahawks jedoch gleich zurück, Wilson warf seinen zweiten Touchdown-Pass, diesmal auf Tyler Lockett (9 REC, 67 YDS, TD). Kurz darauf schoss Jason Myers (2/2 FG, 2/3 XP), der nach Locketts Touchdown noch den Extrapunkt verschossen hatte, zudem ein Field Goal zum 16:7-Halbzeitstand.

Arizona Cardinals lassen kostspieligen Safety zu

In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Offenses dann besser: Die Cardinals marschierten 81 und 90 Yards das Feld hinunter, Dan Arnold (REC, 4 YDS, TD) und Chase Edmonds (2 ATT, 13 YDS, 4 REC, 36 YDS, TD) fingen kurze Touchdown-Pässe von Murray in der Endzone, die Seahawks wiederum erzielten durch einen Run von Carlos Hyde (14 ATT, 79 YDS, TD, 2 REC, 16 YDS) ihren dritten Touchdown des Spiels. Beim Stand von 21:23 hätten die Cardinals nach einem Punt der Seahawks eigentlich die Chance gehabt, die Führung zu übernehmen, ihnen unterliefen allerdings folgenschwere Fehler.

Murray musste kurz vor der eigenen Endzone eine Strafe wegen absichtlichen Groundings einstecken, ein Holding von J.R. Sweezy in der Endzone sorgte beim anschließenden Play für einen Safety. Die Seahawks nahmen im Anschluss fast sieben Minuten von der Uhr und bauten durch ein Field Goal die Führung auf 28:21 aus.

Seattle Seahawks (7-3) – Arizona Cardinals (6-4)
Ergebnis: 28:21 (7:0, 9:7, 7:7, 5:7) BOXSCORE

60 von 61 Spielen hatten die Seahawks in der jüngeren Vergangenheit gewonnen, wenn sie mit mindestens vier Punkten zur Pause führten. Diese Serie wurde in der heutigen Nacht fortgesetzt: Seattle fuhr seinen 61. Sieg im 62. Spiel ein.

Chase Edmonds war bei seinem Touchdown-Catch völlig frei, laut Next Gen Stats war der nächste Gegenspieler im Moment des Catches 12 Yards entfernt. In dieser Saison hatte nur ein Spieler bei einem Touchdown-Catch noch mehr Platz: Calvin Ridleys nächster Gegenspieler war bei einem Score 15,8 Yards entfernt – ebenfalls in einem Spiel gegen die Seahawks.

D.K. Metcalfs Touchdown zum Auftakt des Spiels war bereits sein fünfter Touchdown in der laufenden Saison über 25 oder mehr Yards. Kein Spieler kommt in dieser Spielzeit auf so viele lange Touchdown-Catches.

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