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Starter Serie: Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders – die AFC West

Die AFC West hat vor der kommenden Saison mehrere Storylines zu bieten: Ist der Hype um die Los Angeles Chargers berechtigt? Wer gewinnt das Quarterback-Duell in Denver – und warum? Wie gefestigt tritt die Defense der Raiders auf? Und kann Kansas City mit neuer Offensive Line noch dominanter auftreten?

Alles in Denver steht im Zeichen der Quarterback-Frage. Die Broncos haben sich über die letzten Jahre einen exzellenten Kader zusammengebaut, der durchaus Playoff-Ambitionen vertreten kann – abgesehen eben von der Quarterback-Position. Hier verzichtete Denver in dieser Offseason auch auf ein klares Upgrade und entschied sich stattdessen mit Bridgewater eher für eine Absicherung.

Kann Drew Lock im dritten Jahr den großen Fortschritt zeigen? Dann sind die Broncos ein gefährliches Team, denn parallel dazu könnte Denver eine Top-3-Defense aufbieten. Das Potenzial dafür ist vorhanden. Entpuppt sich Lock aber als Reinfall, droht ein verschenktes Jahr mit anschließend teurer Quarterback-Suche.

Broncos-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Wie geht das interne Quarterback-Duell aus? Betrachtet man beide Kandidaten ganz nüchtern, liegt zumindest eine Theorie auf der Hand: Wir wissen an diesem Punkt, was Bridgewater ist – ein solider Game Manager, mit gutem Floor, aber wenig Ceiling. Damit ist er nicht die Art Quarterback, an die man die Geschicke seiner Franchise langfristig knüpfen will.
  • Lock mag das auch nie werden, aber zumindest gibt es hier noch die Hoffnung, dass er das werden könnte. Das alleine dürfte ihn vorerst in die Pole Position rücken, oder anders formuliert: Die Broncos wollen wissen, ob Lock den großen Schritt machen kann, das ist eine der zentralen Aufgaben dieser Saison. Bridgewater wäre dann nur die Absicherung, falls zur Saisonmitte klar ist, dass Lock nicht die Antwort ist und man eine Alternative braucht.
  • Jerry Jeudy sah unter allen Rookie-Receivern in der vergangenen Saison die zweitmeisten Targets (110), fing aber nicht einmal 50 Prozent davon. Zum Vergleich: Kein anderer Rookie-Receiver mit mindestens 50 Targets fing weniger als 55 Prozent davon. Das lag einerseits an schlechtem Quarterback-Play, aber auch an Jeudys zwölf (!) Drops. Hier sollte er sich deutlich stabilisieren, und zudem davon profitieren, dass er noch mehr als nur 33 Prozent seiner Snaps im Slot spielen kann, während Sutton die Aufmerksamkeit von ihm lenkt.
  • Generell hat Denver letztes Jahr die Offense mehr in Locks Richtung verschoben; heißt: mehr Spread-Formationen, mehr Shotgun und Pistol, weniger enge Aufstellungen. Mit 66 Prozent 11-Personnel (1 RB, 1 TE, 3 WR) und 22 Prozent 12-Personnel war Denver auch sehr im Liga-Schnitt was die offensive Zusammensetzung angeht. Sutton übernimmt dabei wieder seinen Platz als X-Receiver, was Jeudy mehr zum beweglichen Matchup-Spieler macht. Tim Patrick könnte den zweiten Outside-Spot besetzen, alternativ stünde K.J. Hamler im Slot als Option bereit.
  • In der Offensive Line ist die linke Seite mit Bolles und Risner die klare Stärke. Rechts ist Glasgow solide, Right Tackle war letztes Jahr nach dem Opt-Out von Ja’Wuan James bereits ein Unruheherd, infolge von dessen Entlassung dürfte jetzt Neuzugang Bobby Massie hier starten. Interessant ist noch die Center-Position: Lloyd Cushenberry hatte eine mehr als wacklige Rookie-Saison, durchaus denkbar, dass Rookie und Pre-Draft-Sensation Quinn Meinerz diesen Startplatz für sich erobert.

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