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Training Camp Battles – Diese Rookies könnten sofort starten

Die Training Camps starten und manch ein Rookie darf sich Hoffnungen auf einen Job als Starter machen. Doch wer hat neben den offensichtlichen Kandidaten die Chance, sich schnell festzuspielen?

Rookie Training Camp Battles

Die meisten Erstrundenpicks werden schon früh Starter-Rollen in ihren Teams übernehmen. Doch einige Rookies in den späteren Runden müssen um ihre Plätze kämpfen, haben aber durchaus Chancen. Wir blicken auf die spannendsten Camp Battles der kommenden Wochen.

Kenny Pickett vs. Mitch Trubisky – Pittsburgh Steelers

Es bleibt die wohl spannendste Personalie in dieser Off- und Preseason: Wer spielt Quarterback für die Pittsburgh Steelers? Wer tritt damit die Nachfolge von Ben Roethlisberger an? Jener hatte dieses Amt im Laufe seiner Rookie-Saison 2005 übernommen und dann bis 2021 nicht mehr hergegeben.

In Pittsburgh ist die Rede von einem offenen Dreikampf zwischen Mitch Trubisky, Kenny Pickett und Mason Rudolph. Nach den Eindrücken des Minicamps dürfte Trubisky die Nase vorn haben und Rudolph vor Pickett liegen. Doch das sind lediglich sehr frühe Eindrücke.

Es wäre eine Bilderbuch-Story, würde Pickett direkt als Starter übernehmen, schließlich gilt er in der Steel City als Local Hero – er spielte bekanntlich schon für die Pitt Panthers im Heinz Field … also dem „Acrisure Stadium“, wie es jetzt heißt, und wäre die Identifikationsfigur schlechthin in schwarz und gold.

Trubisky wurde aus Buffalo geholt, wo er in Kurzeinsätzen zeigte, dass er im richtigen Scheme durchaus überzeugen kann, nachdem seine Zeit in Chicago zuvor eher überschaubare Resultate geliefert hatte. Jedoch reden wir bezüglich seiner Bills-Zeit über eine sehr kleine Sample Size, weshalb man sich davon nicht blenden lassen sollte.

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Pickett gilt als einer der wenigen Quarterbacks der diesjährigen Draftklasse, die wohl schon früh bereit sind für die NFL. Seinen kleinen Händen zum Trotz zeigte er schon eine gewisse Reife, muss aber noch an seiner Pocket-Präsenz arbeiten. Sein Armtalent ist aber da, auch wenn es rückblickend vielleicht übertrieben war, ihn in Runde eins zu ziehen. Das wird die Zukunft erst zeigen.

Eine Chance, sich gegen Trubisky durchzusetzen, sollte er aber direkt haben, auch weil beide neu sind im Scheme von Offensive Coordinator Matt Canada. Diesen Wissensvorsprung hat nur Rudolph, der aber sicherlich keine ernsthafte Option ist.

Bernhard Raimann vs. Matt Pryor – Indianapolis Colts

Die restliche Offensive Line der Indianapolis Colts steht. Vakant ist lediglich die Position des Left Tackles und es gibt zwei Kandidaten für diesen so wichtigen Job vor Quarterback Matt Ryan: Rookie Bernhard Raimann und Matt Pryor, der seit drei Jahren in der NFL und seit 2021 bei den Colts spielt.

Raimann war schon vor dem Draft ein interessanter Name und wurde teilweise sogar als Erstrundenpick gehandelt. Letztlich fiel er bis in die dritte Runde, dafür aber zu dem Team, das er sich nach ausführlichen Pre-Draft-Meetings auch gewünscht hatte.

Raimann ist erst seit dem Jahr 2020 als Offensive Tackle unterwegs, war zuvor in der Jugend Wide Receiver und später Tight End. Dass er gewissermaßen auf sich allein gestellt war bei der Umschulung zum Tackle aufgrund der Pandemie, macht seinen steilen Aufstieg umso bemerkenswerter. Dennoch dürfte die Tatsache, dass er noch über recht wenig Erfahrung auf seiner Position verfügt, ein Grund für den Fall bis Runde drei gewesen sein. Zudem fanden ein paar Teams ein paar medizinische Probleme, die aber wohl keinen unmittelbaren Einfluss auf seine Karriere haben werden.

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Und so tritt der Österreicher zum offenen Wettbewerb mit Pryor an, der speziell 2020 in Diensten der Eagles bereits Starter-Erfahrung gesammelt hat und auf zehn Starts kam – in Indy kamen nochmal fünf dazu, als er vorwiegend Eric Fisher vertreten hat.

Generell ist Pryor, der nun schon 44 Spiele in der NFL absolviert hat, flexibel einsetzbar und kann auch Guard spielen. Raimann wiederum ist eigentlich ein idealer Left Tackle, deutete jedoch an, auch auf anderen Positionen verfügbar zu sein, sein Fokus jedoch ist die Tackle-Position, die er schon bei Central Michigan bekleidet hat.

Bemerkenswert: Sollte Raimann dieses Duell für sich entscheiden, dann würden die Colts eine komplette Offensive Line aus eigenen Draftpicks stellen.

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