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Training Camp Takeaways: Diese Shootingstars und Storylines müsst ihr kennen

Die ersten eineinhalb Training-Camp-Wochen sind vorbei, die Preseason wirft ihre Schatten voraus – Zeit für ein Zwischenfazit! Wer konnte bisher überzeugen, wer könnte überraschen – und wen sollte man kennen? SPOX bringt euch auf den neuesten Stand.

Training Camp: Die ersten Takeaways der Vorbereitung

Ganz Green Bay feiert Romeo Doubs

Der Blick auf die Receiver Depth Chart der Packers bietet nach wie vor mehr Fragen als Antworten.

Nachdem jahrelang von außen gefordert wurde, Davante Adams endlich eine starke Nummer 2 zur Seite zu stellen, musste man Adams stattdessen in dieser Offseason gehen lassen – und auch Nummer-2-Receiver und Deep Threat Marquez Valdes-Scantling verließ die Packers via Free Agency.

Namhaften Ersatz sucht man vergebens; zumindest bis zum Start des Training Camps. Denn über die letzten zehn Tage war es im Umfeld der Packers kaum möglich, sich dem Romeo-Doubs-Hype zu entziehen: Der Viertrunden-Rookie ist der auffälligste Receiver der bisherigen Saisonvorbereitung in Green Bay, und das mit Abstand.

Das ging so weit, dass Quarterback Aaron Rodgers vor einigen Tagen sagte: „Jeden einzelnen Tag hatte er mindestens ein ‚Wow‘-Play, und das ist ziemlich selten für einen jungen Spieler. Wir hatten einige Jungs über die letzten Jahre, die das auch geschafft haben – aber die sind glaube ich alle in der Top-10 was Packers-Receiving-Historie angeht.“

Rodgers ist nicht dafür bekannt, solche Lobeshymnen regelmäßig zu verteilen. Und er ist ein Quarterback, der ganz besonders dazu neigt, Receiver erst dann konsequent einzubinden, wenn sie sich sein Vertrauen verdienen konnten. Etwas, für das auch Adams mehrere Jahre kämpfen musste. Doubs scheint, wenn man dem ersten Hype glauben will, auf besten Wege, dieses Vertrauen in Rekordzeit zu gewinnen.

Rookie-Receiver-Kollege Christian Watson, der deutlich höher als Doubs gedraftet wurde und in den Green Bay via Uptrade sogar zusätzlich investierte, konnte derweil bislang keinen Eindruck hinterlassen. Watson steht aufgrund einer Knieverletzung auf der PUP-Liste, und je länger er fehlt, desto schwieriger dürfte es werden, früh in der Saison einen Impact zu haben.

Plötzlich Receiver-Probleme in Dallas

Es steht außer Frage, dass die Dallas Cowboys bei ihrer Herangehensweise an die Amari-Cooper-Situation den Markt falsch eingeschätzt haben, was dazu führte, dass Dallas Cooper sehr günstig nach Cleveland tradete. Eine Entlassung wäre sonst wohl gar die Alternative gewesen. Auch Slot-Receiver Cedrick Wilson verließ das Team.

Und was im Vorjahr noch eine herausragend besetzte Receiver-Gruppe war, kommt jetzt mit ernsthaften Fragezeichen daher: Michael Gallup erholt sich noch von seinem Kreuzbandriss und gab jüngst zu Protokoll, dass es „keine reelle Möglichkeit“ sei, dass er in Week 1 spielt, während sich Neuzugang James Washington vor einigen Tagen im Training am Fuß verletzt hat und sechs bis zehn Wochen verpassen wird.

CeeDee Lamb ist als Nummer 1 gesetzt, dahinter aber wird es auf einen Schlag sehr wacklig. Drittrunden-Rookie Jalen Tolbert wird jetzt früh eine tragende Rolle übernehmen müssen, mit Spielern wie Noah Brown und T.J. Vasher dahinter.

Nicht auszuschließen, dass Running Back Tony Pollard gerade in den ersten Wochen der Saison jede Menge Arbeit im Slot bekommt. Für Pollard wäre das eine gute Gelegenheit, sich zu zeigen, nachdem Teambesitzer Jerry Jones jüngst klarstellte: „Zeke muss im Zentrum stehen. Wir können ihn auf verschiedene Arten einsetzen. Wir alle wissen, was er im Passspiel kann, aufgrund seiner Protection-Qualitäten. Das darf man bei ihm nie unterschätzen. Deshalb ist es wichtig, dass wir Zeke in den Mittelpunkt unserer Pläne stellen.“

Travis Etienne eilt zur Rettung

Die 2021er Jaguars hatten viele Probleme. Der Mangel an ernsthaften Playmakern war sicher nicht die größte Baustelle, aber wenn man sich die vergangene Saison nochmals betrachtet, ist selbiger dennoch eklatant: Laquon Treadwell und Tavon Austin hatten die dritt-, respektive fünftmeisten Targets für die Jaguars letztes Jahr. Marvin Jones war der einzige Spieler, der mehr als zwei Touchdown-Catches verzeichnete.

Die ersten eineinhalb Camp-Wochen legen nahe, dass sich das ändern wird. Nicht nur aufgrund der neuen Offense, die Head Coach Doug Pederson mitbringt, sondern auch aufgrund der individuellen Qualität: Neuzugang Christian Kirk sieht wie das Nummer-1-Target in der Offense aus und scheint eine gute Chemie mit Quarterback Trevor Lawrence zu entwickeln – doch der Spieler, der permanent hervorgehoben wird, ist ein anderer.

Travis Etienne war Jacksonvilles zweiter Erstrunden-Pick im vergangenen Jahr, berühmt dadurch, dass Urban Meyer eigentlich Kadarius Toney draften wollte und dann schnell eine Alternative brauchte, als die Giants ihm Toney vor der Nase weggeschnappt hatten. Etienne verpasste seine Rookie-Saison dann verletzungsbedingt komplett, doch jetzt ist er wieder bei 100 Prozent und nach allem, was man aus Jacksonville hört, ist er der auffälligste Spieler im Camp.

Seine Explosivität sticht dabei besonders heraus, gerade im Run Game. Auffällig ist aber auch, dass die Coaches ganz offensichtlich sehr gewillt sind, ihn herumzuschieben und als Matchup-Waffe einzusetzen. Das könnte ihm auch gemeinsame Snaps mit James Robinson bescheren, wenn Jacksonvilles nomineller Starting-Running-Back dann seinerseits wieder komplett fit ist.

Die Jaguars brauchen Spieler, die die Offense gefährlicher machen und die Trevor Lawrence entlasten können. Wenn man das bisherige Camp als Grundlage nimmt, ist offensichtlich, dass Etienne ein Spieler für genau diese Aufgabe ist.

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