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Unerlaubte Kontakte zu Brady: Strafen für Dolphins und Besitzer

Wegen unerlaubter Kontakte zu Tom Brady und Coach Sean Payton sind die Miami Dolphins und Besitzer Stephen Ross zu hohen Strafen verurteilt worden. Die Franchise aus Florida verliert beim kommenden Draft ihren Erstrunden-Pick und beim Draft 2024 ihre Wahl in der dritten Runde.

Ross wurde mit einer Geldstrafe von 1,5 Millionen Dollar belegt und bis zum 17. Oktober suspendiert. Während dieser Zeitspanne muss er dem Gelände der Dolphins fernbleiben und darf das Team bei NFL-Versammlungen nicht vertreten. Zudem wurde er aus allen Komitees der Liga entfernt.

Nach einer sechsmonatigen Untersuchung kam die unabhängige Ermittlerin Mary Jo White zu dem Ergebnis, dass die Dolphins über mehrere Jahre „unzulässige Kommunikation“ zwecks Abwerbung mit dem siebenmaligen Super-Bowl-Champion Tom Brady betrieben hätten, während dieser noch bei den New England Patriots und den Tampa Bay Buccaneers unter Vertrag stand. Payton war Coach bei den New Orleans Saints.

Bei drei Gelegenheiten sollen Ross und der stellvertretende Dolphins-Vorsitzende Bruce Beal zwischen 2019 und 2022 in Gesprächen mit Brady und dem Agenten des damaligen Saints-Coaches Payton gegen die Anti-Manipulationsrichtlinien verstoßen haben. Die NFL fand jedoch keine Beweise dafür, dass das Team in der Saison 2019 absichtlich Spiele verloren hat.

Beal wurde mit einer Geldstrafe von 500.000 Dollar belegt und darf für den Rest der Saison 2022 nicht mehr an Ligatreffen teilnehmen.

Tom Brady wird nicht bestraft

Brady werde für die Manipulationsversuche seitens der Dolphins nicht bestraft, sagte NFL-Sprecher Brian McCarthy bei ESPN.

NFL-Commissioner Roger Goodell äußerte sich in einem Statement: „Die Ermittler fanden Manipulationsverstöße von beispiellosem Umfang und Schweregrad. Mir ist kein früherer Fall bekannt, in dem ein Team über mehrere Jahre hinweg gegen das Verbot der Manipulation sowohl eines Headcoaches als auch eines Starspielers zum potenziellen Nachteil mehrerer anderer Teams verstoßen hat. Mir ist auch kein Fall bekannt, in dem die Eigentümer so direkt in die Verstöße verwickelt waren.“

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